PDC: Windows 7 unterstützt bis zu 256 Prozessoren

PDC Microsofts Windows-Chef Steven Sinofsky hat während der Professional Developers Conference 2008 angekündigt, dass der Vista-Nachfolger Windows 7 in vielen entscheidenden Punkten "besser" sein soll.

Seinen Angaben zufolge bemüht sich Microsoft auf diesem Weg, die negativen Rückmeldungen zu Windows Vista anzugehen und bei 7 von vornherein zu berücksichtigen.


Insgesamt versprach er einen Rückgang des Speicherbedarfs, auch was die Grafikberechnung angeht, eine Reduzierung der Festplattenzugriffe durch Registrierungsdatenbank und Indexing-Funktionen sowie eine Senkung des Stromverbrauchs unter anderem bei der DVD-Wiedergabe.

Im Gegenzug soll die Leistung insgesamt deutlich zunehmen. In Sachen Geschwindigkeit geht es dabei vor allem um ein schnelleres Starten des Systems und eine damit einhergehende frühere Verfügbarkeit der Geräte im System und der angeschlossenen Peripherie.


Für Sinofsky fallen auch die an der Taskleiste und dem Startmenü vorgenommenen Veränderungen in diesen Bereich, da sie ein schnelleres Arbeiten erlauben sollen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist zudem eine Steigerung der Skalierbarkeit - Windows 7 soll praktisch auf jedem Rechner laufen, egal ob Netbook und Multi-Core-Workstation.

In dieser Hinsicht war eines der von Sinofsky genannten Details besonders interessant - statt bisher maximal 2 physischen Prozessoren soll Windows 7 künftig bis zu 256 CPUs unterstützen. Dies dürfte vor allem Workstation-Nutzern entgegenkommen, denn diese müssen bisher auf Windows Server zurückgreifen, wenn sie nicht gegen die Lizenzbedingungen verstoßen wollen.

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Hat jemand davon ahnung und wäre so nett es mir zu erklären ^^. Kann mir jemand erklären warum man Windows Server nutzen musste um die Lizenzbedingung nicht zu verstoßen? Kann Windows Vista mehr als 2 physischen Prozessoren und ist das nur wegen der Lizenz eingeschränkt?
 
@FlowPX2: Windows wird nach Sockeln lizenziert. Die Desktopsysteme sind auf 2 beschränkt, die Server je nach Edition auf mehr Sockel. Dabei ist es egal wie viele Kerne die einzelne CPU hat. Technisch können alle Windows Versionen das gleiche. Nur lizenztechnisch halt nicht. Es wäre z.B. auch kein Problem unter Windows Server 2003 Standard mehr als 4 GB in der 32-Bit Version anzusprechen. Aber MS besteht darauf, das man einen Windows Server 2003 Enterprise kauft wenn man das möchte. Dort ist es dann auch ne technische Einschränkung.
 
@DennisMoore: Es gibt sie also doch noch, die sachlichen, themenbezogenen Kommentare. Vielen Dank für die Erklärung! (+)
 
@FlowPX2: Microsoft möchte auch Geld verdienen. Und falls ich mich nicht irre, ist das Geschäft mit Servern weitaus lohnender als mit Privat-Rechnern. (War zumindest bei Telekom z.B. so. Da haben Geschäftskunden 90% des Gesamtumsatzes ausgemacht - früher mal). Wer Geld für 256 CPUs ausgibt, hat auch kein Problem die entsprechende Windows Lizenz dazu zu kaufen :)
 
Juuuhuuu.... Endlich !! Da kann ich mir mein Extreme Ultra Skulltrail Overclock Board kaufen und endlich meine 64 QuadCore CPUs einbauen !! Natürlich unterstüzt das jedes Spiel und jedes programm... xD LooL 256 CPUs^^ ok für Unternehmen / Server ... Kostet bestimmt ehh fast nix dann ein "paar" CPus zu verbauen


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