PDC: Windows 7 unterstützt bis zu 256 Prozessoren

BUILD (PDC) Microsofts Windows-Chef Steven Sinofsky hat während der Professional Developers Conference 2008 angekündigt, dass der Vista-Nachfolger Windows 7 in vielen entscheidenden Punkten "besser" sein soll. mehr...

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Hat jemand davon ahnung und wäre so nett es mir zu erklären ^^. Kann mir jemand erklären warum man Windows Server nutzen musste um die Lizenzbedingung nicht zu verstoßen? Kann Windows Vista mehr als 2 physischen Prozessoren und ist das nur wegen der Lizenz eingeschränkt?
 
@FlowPX2: Windows wird nach Sockeln lizenziert. Die Desktopsysteme sind auf 2 beschränkt, die Server je nach Edition auf mehr Sockel. Dabei ist es egal wie viele Kerne die einzelne CPU hat. Technisch können alle Windows Versionen das gleiche. Nur lizenztechnisch halt nicht. Es wäre z.B. auch kein Problem unter Windows Server 2003 Standard mehr als 4 GB in der 32-Bit Version anzusprechen. Aber MS besteht darauf, das man einen Windows Server 2003 Enterprise kauft wenn man das möchte. Dort ist es dann auch ne technische Einschränkung.
 
@DennisMoore: Es gibt sie also doch noch, die sachlichen, themenbezogenen Kommentare. Vielen Dank für die Erklärung! (+)
 
@FlowPX2: Microsoft möchte auch Geld verdienen. Und falls ich mich nicht irre, ist das Geschäft mit Servern weitaus lohnender als mit Privat-Rechnern. (War zumindest bei Telekom z.B. so. Da haben Geschäftskunden 90% des Gesamtumsatzes ausgemacht - früher mal).

Wer Geld für 256 CPUs ausgibt, hat auch kein Problem die entsprechende Windows Lizenz dazu zu kaufen :)
 
Juuuhuuu....
Endlich !! Da kann ich mir mein Extreme Ultra Skulltrail Overclock Board
kaufen und endlich meine 64 QuadCore CPUs einbauen !!
Natürlich unterstüzt das jedes Spiel und jedes programm... xD

LooL 256 CPUs^^ ok für Unternehmen / Server ...

Kostet bestimmt ehh fast nix dann ein "paar" CPus zu verbauen
 
@GSXR1000: Ob du es brauchst ist eine andere Sache... Aber die Möglichkeit ist wenigstens Windows seitig gegeben, auch hast du davon etwas wenn mehrere Anwendungen gleichzeitig laufen :).... Lieber man sorgt vor, als MS wieder etwas vergisst... Wie zum Beispiel mit den Netbooks jetzt... Windows 7 ist dafür jetzt extra für die leistung angepasst worden, weil MS mit sowas nicht gerechnet hat. Kommt halt vor ^^
 
@GSXR1000: So abwegig ist das garnicht. Guck dir das hier mal an: http://www.tecchannel.de/test_technik/news/467580/ und überlege mal wie eine Grafikkarte funktioniert. Eine Diskussion die funktionsweise einer Graka aud CPU's zu übertragen gibt es schon eine ganze Weile.Lache nicht, aber Multicores werden noch zu Lebzeiten von Windows 7 erscheinen und MS trifft weise Vorkehrungen dafür. Leider ist so gut wie keine Endanwendersoftware fähig acht Cores auszureizen.
 
@GSXR1000: Gibts da den Stromgenerator gratis dazu? Ich finds amüsant wie oft das Argument kommt "viele Programme unterstützen kein Multicore, darum ist das völlig sinnlos" na klar, ich hab ja auch immer nur ein Programm gleichzeitig am laufen dass den Prozessor auslastet.
 
Mal eine Frage: wenn ich einen QuadCore (sei es AMD oder Intel) habe ist das 1 physische CPU oder sind das schon 4 physische CPUs?
 
@LordElk: MS zählt so weit ich weiß nach Sockel nicht nach Cores im Gehäuse einer CPU.
 
@LordElk:
Es ist eine Cpu!
Vista unterschützt nur Dual Cpu Boards, keine Quad Boards.
 
@shiversc & mahoney2k2: Danke für die schnelle Antwort. Das kleine Wort "physisch" oben im Text fand ich leicht verwirrend.
 
@LordElk: Ein QuadCore macht 4 _logische_ Prozessoren. Physisch sind meist Dinge, die man auch anfassen kann :) Also eigentlich logisch das physisch ^^
 
MS sollte auch gleich dazusagen, ob man gedenkt die maximale Anzahl Prozessoren je nach Windows Version einzuschränken oder nicht. Hat man in der Vergangenheit ja schon gemacht.
 
@DennisMoore: Ja und dann wieder verworfen bzw geändert. Ich denke es ist noch zu früh solche Festlegungen zu treffen.
 
@shiversc: Will jak eine Garantie. Nur eine Aussage ob man plant diese Beschneidungen beizubehalten oder nicht.
 
Es vergeht ja nun wohl kein Tag mehr ohne das hier die Werbetrommel für Windows gerührt wird oder?

Ist Winfuture vieleicht eine Tochter von Microsoft.
Vermuten könnte man es ja wenn ich mir die News der letzten Wochen anschaue
 
@Rasputin: Es ist Microsoft-Messe zur Zeit :-)
 
@Rasputin: Win = Windows, Future = Zukunft
Dieser Artikel beschreibt ein zukünftiges Produkt von Microsoft und ist überhaupt keine Werbung.
 
joo habt schon recht...

aber in unserer Zeit der Technologie sind 256 Cpus ein weeeeenig... viel oder ?
 
@GSXR1000: Zur Einführung von XP waren 4gb auch utopisch. Solange es Grenzen gibt wird man früher oder später im an sie stoßen. Und Vorsorge ist besser als Nachsorge :)
 
@Law90: Nur wollen sie ja jetzt alle 2 Jahr ein OS rausbringen :)
 
@fabian86: und du willst dir alle 2 Jahre nen neues OS kaufen? ja? die meisten aber nicht!
 
*ironie on* Hmm... Sicher das die Überschrift richtig ist? 256 Prozessoren? Vielleicht sind ja doch eher 256 paralelle Prozesse gemeint :) *ironie off* Im Einsatz auf Workstations sicherlich aus Lizensierungs(kosten)gründen ein Vorteil gegenüber den regulären Windows Servern. Ob Windows 7 aber auch alle Inhalte des Servers abdeckt steht auf einem anderen Blatt. Wenn essentielle Bestandteile fehlen würden, wäre es keine wirkliche Alternative.
 
Ist etwas OT, aber gedenkt MS vlt. auch in der 32Bit Version 4GB bei Windows 7 zu unterstützen oder wird es evtl. auch nur eine 64Bit Version geben, hat man schon was in der Richtung gehört?
 
@Korb123: Ich glaube gehört zu haben das sie den aus meiner Sicht großen Fehler machen und Win7 auf für 32bit entwickeln. Find ich schade, man sollte irgendwann mal die alte Technik über Bord werfen. Wenn man ein neues OS installieren will dann soll man bitteschön auch Hardware haben die nicht älter ist als der Baum aus dem Handbuch ist.
 
@Law90: Die 32er Version wird es nur auf Anfrage geben und nicht im Handel. Übrigens sind viele derjenigen, die fordern, MS solle alte Dinge über Bord werfen und bspw. nur noch ein 64er Windows anbieten, oft auch die, die am lautesten schreien wenn auf einem neuen Windows mal ein altes Programm nicht läuft.
 
@Law90: Du weisst aber schon, dass die Bäume selten weniger als 3 Jahrzehnte alt sind, aus denen das Papier besteht? Bist Du ganz sicher, dass die Hardware so alt sein darf? *ggg* Drachen
 
Wird "7" in allen "Versionen" die 256 CPUs unterstützen, oder wird M$ das wieder für die Kastrate beschneiden?
 
@The Grinch: Ich denke mal es fährt mit einem für die Starteredition an und Verdoppelt sich dann immer und die Ultimate hat dann die 256 CPUs :)
 
@fabian86: Es wird nur 1 Windows Seven Version geben *hoff* *träum*, wobei das vieleicht mal gar nicht so verkehrt sein könnte da ja einige Komponenten welche nur in der Home bzw. Business vorhanden waren nun ja zu Windows Live gehören und auf allen Versionen installiert werden können, jedoch auch hier, nur Spekulationen.
 
@The Grinch: Die Antwort steht doch oben: "künftig bis zu 256 CPUs". >BIS ZU<, noch Fragen? :-)
 
Wenn das stimmt mit der Verringerung des Hardware-Hungers gegenüber Vista und trotzdem Leistungszuwachs, wäre es eine gelungene Sache... Da lohnt es sich doch Vista zu überspringen :-)
 
Increase Speed: Faster Boot, Device Ready ... sorry, aber das versteh ich nicht unter "increase speed" ... dachte meine Games laufen dann schneller als unter XP :p
 
@voodoopuppe: Das ist eigentlich dann ja auch so, du hast mehr Ram zur verfügung, bessere Multicoreunterstützung, mehr Festplattenleistung frei usw. und das kannst du nachher in deine Gameleistung "umwandeln" :D
 
@voodoopuppe: Wie jetzt, "Games"? Wie alt bist Du denn?
 
@departure: Stimmt, man spielt ja heutzutage nur noch, wenn man 16 oder jünger ist...sorry :)
 
@bluefisch200: Bessere Multicoreunterstützung bringt aktuell leider so gut wie garnichts bei Spielen. Mehr Festplattenleistung ... öhm und wo soll die herkommen? Das wird marginal sein denke ich. Mehr RAM zur Verfügung? Naja, wenn 7 aus 3GB plötzlich 4 macht kauf ichs gern :D Nein, weiß schon was du meinst. Inwiefern sich das aber jetzt aber sinnvoll auf Gameleistung auswirkt? Also weniger CPU-Belastung durch das OS selbst wäre toll ... denke, dass es daran aktuell unter Vista hapert. Bin mal gespannt, wie man das löst.
 
256 Prozessoren werden unterstützt? Hört sich gut an, aber ich würde es begrüßen, wenn man auch die GPU mittels "Cuda" oder ähnlich mit einbeziehen würde, da diese in der Regel recht leichtungsstark sind und zudem im normalen Betrieb selten ausgelastet werden.
 
@FFX: DirectX 11 bringt GPGPU und somit Berechnungen auf der GPU mit ,-)
 
@bluefisch200: Ups, das ist mir bisher entgangen. Danke für die Info :)
 
256? ja klar und wer stellt sowas her? =D wie wäre es wenn windows dieses mal auch mal mehr wie 4gb ram unterstützen würde
 
@flowlow: Hä kann es doch Vista Ultimate unterstützt 128 GB Ram(und das ist softwaretechnisch eingeschränkt)
 
@flowlow: vielleicht hättest du dich besser informieren sollen. bevor du hier was schreibst, das nicht stimmt.
 
@Lord eAgle: Er ist noch jung und unerfahren. Er hat sich erst heute angemeldet.
 
@flowlow: Tut es doch. Dass ein 32-Bit-System (das ist bei Linux usw. nicht anders) nicht mehr als 4 GB RAM unterstützt, liegt an der Rechnerarchitektur. Und bevor jetzt Pedanten kommen: Ja, mit PAE geht es, aber das ist auch mehr eine Krücke.
 
@bluefisch200: Falsch, Vista Ultimate/Enterprise/Business unterstützen nur in der 64bit Version 128GB Ram, in der 32bit ebenfalls nur 4GB (3,5) und das ist KEINE Softwaretechnische Einschränkung, sondern nur weil Microsoft es so will. (Man wird gezwungen die teure Server Versionen zu kaufen).
 
@TiKu: 32bit x86 CPUs haben eine 36bit breiten Adressbus, es können also auch ohne Krücken über PAE bis zu 64GB adressiert werden. Wenn man es nicht gerade Lizenztechnisch kastriert. Und da der Hersteller des am Desktopmarktes meist eingesetztes OS es nicht für nötig findet nicht mehr als 4GB zu unterstützen, machen die ganzen Softwarehersteller dies natürlich ebenfalls (da unterstützung für PAE in der Software keinen Sinn macht, wenn das OS ebenfalls keine hat).
 
@tekstep: Die 36 Bit Adressierung ist Teil von PAE.
 
@tekstep: Doch es sind 128GB und mit Softwaretechnisch meinte ich von Microsoft eingeschwänkt ,-)
 
@TiKu: Ist so nicht richtig. Hat nichts mit der 32-bittigen Architektur zu tun. Im Jahr 2000 gab es den Windows 2000 Server in der sog. Datacenter Edition. Das war ein 32-Bit-OS (in puncto 64-Bit hatte Microsoft damals noch gar nichts)! Und diese Windows 2000 Server Datacenter Edition unterstützte 32 Gigabyte RAM vollständig! Dieses OS konnte man allerdings nur mit Hardware kaufen (meines Wissens bisher das einzige mal, daß Microsoft Server-Hardware verkauft hat). Grüße
 
@departure: Dieses Windows 2000 unterstützt PAE, was aber eben eher eine Krücke ist.
 
@TiKu: Muß zugeben, daß ich von PAE noch nie etwas gehört habe. Kann ich das irgendwo nachlesen? Nicht, daß ich Dir nicht glauben will, aber ich würde gern mehr darüber erfahren. Wikipedia schweigt sich im Windows 2000-Artikel darüber aus, habe nur gelesen, daß mit der 32-Bit-Datacenter-Edition sogar 64 GB RAM voll nutzbar waren. Trotzdem erstmal danke für die Erklärung. Grüße
 
@departure: Der PAE-Artikel der englischen Wikipedia ist da recht ergiebig. Kurz gesagt erlaubt PAE es dem Betriebssystem, mehr als 4 GB RAM zu nutzen, jedoch sind die Anwendungen weiterhin auf 4 GB beschränkt. Deshalb ist PAE eher eine Krücke, zumal da auch die Treiber mitspielen müssen. Noch viel mehr eine Krücke sind die verschiedenen Tricks, mit denen man unter 32 Bit auch den Anwendungen mehr als 4 GB zur Verfügung stellen kann.
 
@TiKu: O.K, danke, werd's mir ansehen. Grüße
 
Ich hatte ehrlich gesagt gehofft, es würden mindestens 257 Prozessoren unterstützt. Ich meine, 256 Prozessoren sind doch recht arg bemessen.
 
256 physikalische Prozessoren, toll. Und wie schaut es mit der skalierbarkeit aus, wenn in Windows 7 immer noch der gleiche schrottige Thread Scheduler in den Desktop Versionen von Win verwendet wird, hilft einen diese Unterstützung herzlich wenig. Was mich viel mehr interessieren würde ist, hat Windows 7 nun endlich vollständige Multi-User fähigkeit, oder schafft das MS auch 2009/2010 noch immer nicht.
 
@tekstep: Warte es doch einfach mal ab :)
 
@tekstep: Sie werden wohl kaum so viele CPUs Supporten wenn das OS nichts damit anfangen kann...und was ist an Windows nicht Multiuser fähig?
 
@bluefisch200: Der Explorer zb.
 
@kinterra: Was ist daran ned Multiuserfähig?
 
@bluefisch200: Windows ist nicht vollständig Multi-User fähig. Es können zwar mehrere Konten gleichzeitig aktiv sein, arbeiten kann aber immer nur einer. Vollständig bedeutet das mehrere User gleichzeitig, parallel am selben Rechner/Workstation arbeiten können. Beim Gnome Desktop kann man ja bei den meisten Distris standardmäßig zwischen 4 verschiedenen Desktops umschalten, dafür sind die eigentlich gedacht. Man kann jeden Desktop auf einen Bildschirm geben (sofern die Grafikkarte meherere Ausgänge hat). Auch Eingabegeräte kann man so auf mehrere User aufteilen. Das System teilt dann die Rechenleistung automatisch dementsprechend auf. Bei Windows-Systemen hat jeder Arbeitsplatz einen eigenen Rechner. Bei echter Multi-User fähigkeit wäre dies nicht nötig. Sofern die Rechenkapazität ausreicht, was mittlerweile aber auch bei x86er kein Problem mehr sein sollte. Windows ist ein klassisches Einzelplatzsystem das Multi-User fähigkeiten bietet, aber eben nicht komplett. Man kann es aber über Thirdparty Software mehr oder weniger nachrüsten, kostet halt nur was. Ist dann aber auch nicht so stabil wie wenn das System "nativ" Multi-User fähig wäre. Es können dabei zwar mehrere User gleichzeitig arbeiten, das geht aber nur auf Umwegen, indem Windows immer nur ein einziger User vorgegaukelt wird. Ist nicht wirklich die Sinnvollste Lösung.
 
@tekstep: Danke + wieder was gelernt :D
 
@tekstep: Sorry, aber da bist Du nicht richtig oder nicht vollständig informiert: Seit 1998 gibt es den Windows Terminalserver. Da können 30 oder mehr User (nur durch die Hardwareressourcen beschränkt) gleichzeitig und vollwertig auf einem eigenen Desktop, mit eigenem Home-, Basis- und Profilverzeichnis auf dem selben Server arbeiten und nutzen dabei die vorhandenen Ressourcen völlig gleichzeitig. Das ist aber kein Third-Party, sondern orginal Microsoft. Gibt's mittlerweile in der 4. Fassung (1. Windows NT Terminalserver Edition, 2. Windows 2000 Server mit Terminaldiensten, 3. Windows 2003 Server mit Terminaldiensten und aktuell 4. Windows 2008 Server mit Terminaldiensten). Diese Terminalserver sind sehr stabil, aber benötigen deutlich mehr Aufmerksamkeit bei der Systemadministration als ein Einzelplatz, logisch (z.B. kann es katastrophal schwierig sein, die richtigen Druckertreiber zu finden). Die Workstation- und Professionalbetriebssysteme von Microsoft (NT 4.0, 2000, XP, Vista) sind aber eher typische Einzelplätze, in diesem Punkt hast Du natürlich recht. Die beschriebene und von Dir gewünschte Multiuserfähigkeit muß aber ein desktop-OS auch gar nicht haben, finde ich. Dafür gibt's ja dann den Nachfolger vom Windows 2008-Server mit Terminaldiensten (soll, glaube ich, "Windows Server 2008 R2" heißen).Grüße
 
@tekstep: Na super... was denkst du wieviele Leute werde das denn schon nutzen? Mehrere Monitore und eingabegeräte... Verglichen mit der Nachfrage wäre die Entwicklung dieser Funktion meiner Meinung nach viel zu aufwändig. Die die es nutzen wollen sollen doch den Gnome Desktop benutzen...
 
@departure: Du sagst es richtig: Terminal SERVER, man benötigt bei dieser Lösung einen Server. Das hat nichts mit Multi-User zu tun, nicht im eigentlichen Sinn. Bei Multi-User Systemen geht es darum das man auf einer stinknormalen Workstation mehreren Benutzern das gleichzeitige Arbeiten erlaubt -> ohne Server!! Das Betriebssystem an sich muss dies erlauben und das geht mit Windows nicht ohne fremde Hilfe (eben dein Terminal-Server, zum Beispiel) nicht.
 
@departure: Terminal(server) __-> Thin(client)!
 
@pcbona: Was glaubst du ist billiger: Wenn man allen 4 Usern einen extra Rechner gibt (Dualcore & 4GB RAM), oder ihnen eine Workstation teilen lässt? Zum Beispiel eine Workstation mit 2x Quadcores, 16GB RAM -> mehr als genug Leistung für jeden (jeder bekommt 2 Kerne zugewiesen u. 4GB RAM). Wie du siehst kommt dabei das selbe raus, nur billiger. (Wartung- u. Betriebsskosten, sowie Support benötigt man nur für einen einzelnen Rechner, nicht für 4) Das ist der entscheidende Vorteil von Multi-User Systemen. Das wird auch einer der entscheidenden Gründe sein, warum MS so zaghaft bei MU ist. Bei der Variante wie ich sie oben angeführt habe, würden MS nämlich ganze 3 Win Lizenen flöten gehen. ^^
 
@tekstep: Der Terminalserver ist aber keineswegs "fremde Hilfe". Seit Windows 2000 Server ist das ein simpler Dienst, der mit auf der Windows-2000-Server-Installations-CD ist und ganz normal über "Systemsteuerung - Software - Windows-Funktionen hinzufügen" installiert wird. Anders läuft das bei Linux auch nicht, da heißt das eben nur nicht "Terminal Services", aber letztendlich ist es auch nur eine Funktion, die ich als Paket bei der Installation wählen kann/muß, um sie benutzen zu können. Dadurch wird die Linux-Workstation diesbezüglich eben auch zum SERVER, das ist nunmal eine typische Serverfunktion, auch unter Linux. Und auf die kannst Du dann bspw. mit Thin-Clients zugreifen und Dir Deinen Desktop "holen" (es mag zwar Grafikkarten/-chips mit 4 Monitorausgängen geben, aber ich habe noch kein Linux-System gesehen, an dem direkt und gleichzeitig 4 Mäuse und 4 Tastaturen angeschlossen waren). DAS ist die von Dir gewollte "Multiuserfähigkeit". Eine andere gibt es nicht, auch nicht unter Linux. Und ein Server kostet bei Microsoft nunmal Extra-Money und Linux ist kostenlos, aber das diskutieren wir hier doch nicht, ist ja hinlänglich bekannt. Wenn ich Dich im Ergebnis nun richtig verstehe, würdest Du Dir also wünschen, daß das nächste Windows-Desktop-Betriebssystem wie ein vollwertiger Terminalserver verwendet werden kann (__-> "Multiuser"), ohne für einen Terminalserver bezahlen bzw. diesen lizensieren zu müssen. Tja, diesen Gefallen wird Dir Microsoft garantiert nicht tun, gerade jetzt nicht, wo das RDP-Protokoll noch weiter verbessert wurde (RDP 6.1 unter Windows Server 2008) und man bald eventuell, je nach Einsatzgebiet, fast kein Citrix mehr braucht. Und der Windows Server 2008 kostet richtig Asche. Da wirst Du dann wohl Linux nehmen müssen. Grüße
 
@bluefisch200: Ups, sorry ich habe Multi-User mit Multi-Tasking vertauscht. Somit ist meine Aussage über den Explorer diesbezüglich falsch.
 
@root_tux_linux: Nicht zwingend, RDP-Clientsoftware gibt's auch zum Einsatz auf FAT-Clients (für Windows gibt's den RDP-Client von Microsoft, für Linux von rdesktop.org). Der Klassiker, da hast Du recht, ist natürlich Terminalserver + Thinclient, nur so geht die "Spar"-Rechnung wirklich auf. Auf Fat-Clients wird RDP gern dann verwendet, wenn der Terminalserver nicht einen kompletten Desktop veröffentlicht, sondern z.B. nur einzelne Anwendungen. Grüße
 
basiert trozdem noch auf dem uralten OS/2, und von MS geflickten uns auf M$ getrimmten, NT kernel...
 
"Es soll schneller werden, es soll schneller werden." warum ist damit immer nur der Systemstart gemeint?? man arbeitet doch wohl die meiste zeit mit dem system und nicht während es hochfährt. klar, windows kann beim start schon ruhig was zulegen, ist ja nicht so, dass man 5 min warten möchte bis man arbeiten kann. aber wie wärs mal ein system zu entwickeln, das "richitg" schnell sein soll? immer diese boot-gequatsche. und ja ich weiß, durch die recoucenschonung wird auch zum teil das erreicht, was ich haben möchte, aber das ist nicht der punkt. ist im endeffekt nur eine nebensache, da man die recourcen schonen möchte, weil vista zu viel davon haben wollte.
 
und wie 7 mit 256 CPUs umgeht, will ich auch erstmal sehen.^^ Vista nutzt ja schon 4 kerne nciht optimlal...naja eigentlich auch 2 nicht
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