EA-Chef zu Spore: "Ich persönlich mag DRM nicht"

PC-Spiele Anfang September ist mit Spore ein neues Projekt des Sims-Machers Will Wright in die Läden gekommen. Kurze Zeit später gab es bereits heftige Diskussionen und Boykott-Aufrufe wegen des von Electronic Arts eingesetzten Kopierschutzes. Nun hat sich EA-Chef John Riccitiello zum mittlerweile entschärften DRM-System von Spore und den damit verbundenen Protesten seitens der Spieler geäußert. Dabei erklärte er, dass er selbst kein Fan von DRM sei. "Ich persönlich mag das Digital Rights Management nicht", so Riccitiello.

Wie er weiter ausführte, störe DRM das Spielerlebnis der Kunden. Dennoch werde man auch in künftigen Spielen ein derartiges System einsetzen. "Wir würden dies zwar gerne vermeide, aber es gibt dort draußen ein Problem, welches Piraterie heißt." Angesprochen auf die heftigen Proteste der Spieler zeigte sich Riccitiello etwas verwundert.

"Wir haben eine DRM-Variante eingesetzt, welche von 99,8 Prozent der Nutzer nicht bemerkt wird. Für die restlichen 0,2 Prozent stellte das eingesetzte System jedoch ein Problem dar und so riefen sie eine Protest-Aktion ins Leben", meint der Electronic Arts-Chef.

Das Piraterie-Problem hat der Spielepublisher mit dem neuen Kopierschutz dennoch nicht in den Griff bekommen. Allein während der ersten zwei Wochen nach der Veröffentlichung, wurde das Spiel über 170.000 Mal über das BitTorrent-Netzwerk heruntergeladen.

WinFuture News: Angespielt: Spore - Erschaffe deine eigene Welt
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