Studie: Ältere Apple Macs verströmen giftige Dämpfe

Desktop-PCs Nachdem die französische Zeitung Libération die Ergebnisse einer Studie veröffentlichte, bei der die von einigen Apple Mac Pro Systeme Gerüche untersucht wurden, ist der Hersteller nun bemüht, ein PR-Desaster zu verhindern. Französische Forscher hatten in der Studie festgestellt, dass einige Mac Pros gesundheitsschädliche Dämpfe absondern, darunter auch Benzol. Ihren Angaben zufolge sind spezielle Systeme betroffen, die vor dem Jahr 2008 gebaut wurden. Die Dämpfe sollen verschiedene Gifte enthalten, zu denen angeblich auch das langfristig gesundheitsschädliche Benzol gehört.

Benzol kann nach Angaben der Wissenschaftler unter anderem Blutkrebs auslösen. Apple wies den Bericht von Libération nicht zurück, erklärte aber, dass man selbst keine Anzeichen finden konnte, die die Erkenntnisse der Autoren der Studie bestätigen würden. Gegenüber dem US-Magazin Macworld erklärte das Unternehmen, dass man die Sache im Interesse der Kunden dennoch weiter untersuchen will.

Apple hat nach massiver Kritik von Umweltschützern erst in der letzten Zeit verstärkt Bemühungen gezeigt, Giftstoffe aus seinen Produkten fernzuhalten. Im Jahr 2007 ließ Firmenchef Steve Jobs in einem Brief an die EU verlauten, dass man die hier gültigen Vorschriften gegen die Verwendung giftiger Stoffe in Elektronikprodukten erfüllt.

Seit langem gibt es Berichte, wonach bestimmte Computer von Apple nach einiger Zeit streng riechende Dämpfe emittieren. Bisher wurde das Phänomen aber noch nicht genauer untersucht.
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