Suchvorschläge: Google will IPs nicht mehr vorhalten

Internet & Webdienste Google musste in den Tagen nach der Veröffentlichung seines hauseigenen Browsers Chrome bereits viel Kritik für seine nach Auffassung von Datenschützern mangelhaften Maßnahmen zum Schutz der Privatsphäre der Nutzer einstecken. Nachdem man zunächst die Nutzungsbedingungen von Chrome entschärfte und die Speicherdauer von IP-Adressen halbierte, ist Google nun weiter um Schadensbegrenzung bemüht. Weil auch die Vorschlagsfunktion der Adresszeile von Google Chrome als potenzieller Eingriff in die Privatsphäre kritisiert worden war, bessern die Entwickler nun auch in diesem Bereich nach.

Wie Google über sein offizielles Weblog bekannt gab, will man die Daten, welche aus der Nutzung der Vorschlagsfunktion anfallen künftig so schnell wie möglich anonymisieren. Nach spätestens 24 Stunden sollen sich alle nutzerspezifischen Informationen, wie IP-Adresse und ähnliches, nicht mehr zuordnen lassen.

Google kann die Änderung nach eigenen Angaben nicht sofort umsetzen. Bis zum Ende des Monats will man es aber geschafft haben. Urs Hölzle, Senior Vice President, Operations, verteidigte die Speicherung von IP-Adresse und Co bei anderen Google-Diensten dennoch als unverzichtbar, um weiter innovative Services bieten zu können.

Bei der Websuche und den diversen anderen Google-Services würden die Daten dringend benötigt, um die Suchqualität zu steigern, eine höhere Sicherheit zu gewährleisten, Betrug zu bekämpfen und die Zahl der Spam-Mails zu reduzieren. Er verwies besorgte Nutzer unter anderem auf dieses Video, in dem Google erklärt, wie die Logging-Mechanismen arbeiten.

Bei der Vorschlagsfunktion des Chrome-Browsers, die Google Suggest genannt wird und auch bei anderen Diensten des Suchmaschinenbetreibers Verwendung findet, werden zu rund 2 Prozent aller Anfragen Daten erhoben und gespeichert. Das Feature macht Vorschläge für mögliche Suchbegriffe schon während der Nutzer noch seine Anfrage eintippt.
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