Google dreht Öko-Suchmaschine Forestle den Saft ab

Internet & Webdienste Google hat eine neue "grüne" Suchmaschinen nur wenige Tage nach dem Start dazu gezwungen, ihren Dienst einzustellen. Die "Forestle" genannte Suchmaschine nutzte Googles Suchdienste, um durch Werbeeinnahmen den Umweltschutz zu unterstützen.

Google habe die Partnerschaft mit Forestle überraschend beendet, weil der Suchmaschinenbetreiber davon ausgeht, dass die "grüne Suche" Anreize bot, das Klickvolumen bei den auf ihren Seiten geschalteten Werbeeinblendungen künstlich zu steigern. Bisher ist jedoch unklar, welche konkreten Anreize Forestle genutzt haben soll.


Die deutschen Betreiber des Angebots wollen nun versuchen, die Probleme aus der Welt zu schaffen, um Forestle wieder Leben einzuhauchen. Forestle nutzt eigentlich Googles Suche und zeigt in den Ergebnissen Werbung an. Alle Einnahmen sollen abzüglich der zum Betrieb des Angebots nötigen Kosten an Umweltschutzprogramme fließen.

Mit jeder Suchanfrage "rettet" der Nutzer so ein kleines Stück Regenwald - genau 0,1 Quadratmeter. Allein am Mittwoch letzter Woche kamen angeblich genügend Suchanfragen für den Schutz von insgesamt über 4000 Quadratmetern Regenwald zusammen. Für die Betreiber sind Googles Gründe für das Ende der Zusammenarbeit eindeutig: Forestle war zu erfolgreich.

Weitere Informationen: Forestle.org
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kannte ich noch gar nicht ...
 
hmm. schwieriges thema, da ich persönlich die suchmaschine nicht kenne... sollte es allerdings dazu gekommen sein, dass die klickraten mit was für methoden auch immer erhöht wurden, ist es verständlich, dass google die partnerschaft beendet. selbiges gilt ja auch für AdSense und AdWords, wo man mit keinerlei methoden - darunter auch die bitte auf diverse banner zu klicken etc - die klickraten erhöhen darf... was ich allerdings lustig finde ist, dass die website in weiss ist *fg* (kleiner spaß meinerseits... an die geliebten kritiker unter uns)_______________ UPDATE: Zitat: **Wir haben ganz oben auf der Forestle Ergebnisseite extra einen Hinweis angebracht, der die Nutzer auffordert "nur auf Anzeigen zu klicken, wenn ein echtes Interesse daran besteht."** Da haben wir doch den Grund. Sie sind auf die Google Links eingegangen, indem sie einen Satz dazu geschrieben haben. Und das ist gegen die Google AGB. Ob man nun schreibt "nicht da drauf klicken" oder "nur draufklicken, wenn ihr google euer einkommen spendet" ist vollkommen belanglos. Man darf laut den AGB keinerlei Hinweise auf die Google Ads geben, in welcher Weise auch immer.
 
@slurp: :) mich würde interessieren, ob es wirklich machbar ist,server über solarenergie zu versorgen. kann mir das ja alleine bei meinem htpc zu hause schon nicht vorstellen :) znout ist auch wieder in schwarz,was ja allerdings auf tfts garnicht mal so viel energie einspart :) und @ noon: ja den würd ich auch gern mal sehen... EDIT: ahso, solarstrom ala lichtblick...wer lesen kann...*bonk*
 
@slurp: zum thema weißer hintergrund: mittlerweile ziemlicher schwachsinn, denn eine energieersparnis gibt es nur bei CRT-monitoren (immer weniger verbreitet) oder aber OLED-displays (gibts noch nicht als computermonitore). bei TFTs ist die lichtquelle immer an und wird nur unterschiedlich stark gefiltert.
 
@holy.pertus: VErfeiner deine Aussage bitte noch ein wenig. "TFT" ist zu allgemein gehalten. "LCD" verbraucht nur einen verschwindend geringen Teil weniger (und trotzdem verbrauchen LCDs weniger Strom bei schwarzem Hintergrund, da die Dioden nicht mit voller Leistung angesteuert werden). Plasma hingegen hat bei schwarzem Bildschirminhalt sehr wohl einen deutlich geringeren Stromverbrauch, da die Plasmapannels selbstleuchtend sind, also keine Inverterstufen (salopp "Hintergrundbeleuchtung" genannt) besitzen... Und bei all dem darf man nicht vergessen: ein Monitor verbraucht vllt nur 0,3W weniger... Rechne das aber mal auf 100 Monitore, 1000, 10000 usw aus. Da kommt ne Menge Kohle zusammen


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