Turbo-Modus: Intels Core i7 übertaktet sich selbst

Prozessoren Erst vor kurzem wurde bekannt, dass Intel die auf der neuen "Nehalem"-Mikroarchitektur basierenden Prozessoren der kommenden Generation unter dem Namen Core i7 vertreiben wird. Nun sind neue Details veröffentlicht worden.

Wie das Unternehmen im Rahmen des Intel Developer Forum (IDF) bekannt gegeben hat, welches derzeit im kalifornischen San Francisco stattfindet, wird die neue CPU-Reihe einen sogenannten Turbo-Modus mit sich bringen. Wer nun auf den Turbo-Knopf aus den alten Zeiten hofft wird jedoch enttäuscht.


Sind im Betrieb gerade nicht alle CPU-Kerne in Benutzung, werden die Kerne die unter Last stehen automatisch übertaktet. Der Turbo-Modus arbeitet dabei Hand in Hand mit der ebenfalls auf dem IDF vorgestellten Power Gate-Technologie. Diese schaltet CPU-Kerne, die nicht in Benutzung sind, automatisch ab.

Dies ermöglicht die Übertaktung der anderen Kerne, ohne dass die maximale Leistungsaufnahme des Prozessors überschritten wird und ohne eine höhere Wärmeentwicklung. Gerade bei Prozessen, die nur einen Kern nutzen, könnte die neue Technologie eine deutliche Leistungssteigerung bringen.

Besitzt man beispielsweise einen Core i7-Prozessor mit vier Kernen und möchte ein Spiel spielen, welches nur einen Kern nutzt, werden die restlichen drei Kerne abgeschaltet. Gleichzeitig wird die Leistung des aktiven Kerns erhöht, ohne dass es dabei zu mehr Abwärme kommt.
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