Microsoft lockert Regeln für Windows XP auf Netbooks

Windows XP Microsoft liefert Windows XP seit Ende Juni nicht mehr an den Handel. Über Downgrade-Programme und ähnliches wird das "alte" Windows aber noch einige Zeit erhältlich sein. Eine der Ausnahmen bilden auch die so genannten Ultra-Low-Cost PCs, auf denen Microsoft Linux sonst nichts entgegen zu setzen hätte. Die Redmonder erlauben den Herstellern der neuen "Netbooks" und "Nettops", wie sie unter anderen von Acer, ASUS, Dell, MSI und ECS angeboten werden, die Installation von Windows XP in der Home Edition allerdings nur unter ganz bestimmten Bedingungen. Diese sollen verhindern, dass durch die Popularität der Billig-PCs der Markt für "große" Windows-Rechner leidet.

Die Vorgaben dafür, auf welchen Netbooks Windows XP Home Edition vorinstalliert angeboten werden darf, wurden nun gelockert. Ursprünglich hatte Microsoft den CPU-Takt auf maximal 1 Gigahertz (Intels Atom ausgenommen), die Display-Größe auf maximal 10,2 Zoll, den Arbeitsspeicher auf 1 Gigabyte und die Festplattenkapazität auf maximal 80 Gigabyte beschränkt.

Nach Angaben amerikanischer Medien sieht die Lockerung der Regelungen vor, dass die Hersteller ihren Geräte nun Displays mit einer maximalen Diagonale von 14,1 Zoll verpassen dürfen. Die Festplattenkapazität darf zudem nun maximal 160 Gigabyte betragen. Was die RAM-Kapazität und den CPU-Takt angeht, ändert sich offenbar nichts.

Unter den neuen Bedingungen nähern sich die neuen Spar-PCs den Eigenschaften "großer" Notebooks immer mehr an. Wahrscheinlich wird es bald auch Geräte geben, die fast wie ein normales Notebook daher kommen, aber eben weniger Leistung haben. Die neuen Vorgaben erlauben den Einsatz von Windows XP Home Edition nun auch auf den ultrakompakten Desktop-Brüdern der Netbooks, den so genannten Nettops.

Will ein Hersteller Windows XP Home Edition auf einem Netbook installieren, dessen Display größer ist als die ursprünglichen 10,2 Zoll, muss er drauf zahlen. Für Geräte mit "normalen" Netbook-Displays werden so 32 US-Dollar pro Lizenz fällig, bei Modellen mit größerem Display sind es schon 47 US-Dollar.

Neu ist auch, dass Windows Vista Home Basic auf den Netbooks installiert werden darf.
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