Google: Handy-Werbung wird größte Einnahmequelle

Social Media Google ist nach wie vor Spitzenreiter unter den Suchmaschinenbetreibern. Alle Versuche von Konkurrenten wie Yahoo und vor allem Microsoft, dem Internetgiganten bei der Suche Marktanteile abzunehmen, blieben bisher erfolglos. Zuletzt konnte Google seinen Anteil sogar noch weiter ausbauen. Während man bei Microsoft noch versucht, sich zum Beispiel durch Schaffung immer neuer Suchfunktionen - erst kürzlich starteten die Redmonder eine neue Produktsuche, die den Kunden Rabatte verspricht - Marktanteile zu erobern, hat Google längst den nächsten, nach Auffassung des Unternehmens noch größeren Markt, im Auge - Werbung auf dem Handy.

In einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) erklärte Google-Boss Eric Schmidt, dass er und sein Unternehmen voll auf das "mobile Internet" setzen. Hintergrund sind seinen Angaben zufolge, die guten Möglichkeiten, personalisierte Werbung über mobile Endgeräte anzubieten.

Das Handy sei für viele Menschen mittlerweile zu einem persönlichen Gegenstand geworden, so Schmidt. Daraus ergibt sich die Chance, Werbung auf den Geräten viel genauer auf die Interessen des Besitzers zuzuschneiden, sagte er weiter. Letztlich würde dadurch die "Wertigkeit" der Werbung erhöht, was nicht nur dem Kunden interessantere Angebote, vor allem aber Google mehr Einnahmen beschert.

Im Vergleich zu Werbung in Videos oder der klassischen Bannerwerbung sieht Google-Chef Schmidt fast unbegrenzte Möglichkeiten. Während man sonst immer aufpassen müsse, welche Werbung wo effektiv ist und überhaupt platziert werden kann, stellt sich diese Frage im mobilen Bereich nicht - Mobil funktioniert immer, so Schmidt zur FAZ.

Was die Wachstumschancen des mobilen Werbemarkts angeht, blickt er in eine rosige Zukunft. Er gehe davon aus, das Geschäft mit Werbung auf Handy, PDA & Co künftig mehr abwerfen wird, als das "PC-Internet". Dafür sei jedoch noch einige Zeit nötig, sagte Schmidt außerdem.

Soziale Netzwerke wie MySpace oder StudiVZ sind seiner Meinung nach übrigens doch nicht die großen Umsatzbringer für Online-Werbung. Googles Kooperation mit MySpace habe sich bisher kaum ausgezahlt, da man bisher noch nach den richtigen Werbeformen sucht. Auch hier müssten noch einige Jahre vergehen, damit sich der Markt entwickeln kann, resümierte Schmidt.
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