Microsoft-Support: Rückruf ein Jahrzehnt verspätet?

Microsoft Derzeit geistert der Bericht eines angeblichen Microsoft-Kunden durch das Internet, wonach dieser erst nach zehn Jahren einen Rückruf von der Support-Hotline des Unternehmens erhalten haben soll. Alles soll am 7. Januar 1998 seinen Anfang genommen haben. Damals rief ein Anwender namens "Bic" bei Microsofts Technischem Support an, um dort Hilfe bei einem speziellen Problem zu bekommen. Damals konnte man ihm nicht auf Anhieb helfen, versprach aber, einen kompetenten Mitarbeiter zurückrufen zu lassen, was aber nie geschah.

Seitdem hat Bic die Dienste der Support-Hotline zwar bereits mehrfach wieder in Anspruch genommen, doch der versprochene Rückruf wegen seines Problems vom Anfang Januar 1998 blieb immer aus. Bis zum Abend des 8. Januar 2008, an dem den Eltern des Kunden auf den Anrufbeantworter gesprochen wurde: der Microsoft-Support hatte sich gemeldet und angefragt, ob das Problem inzwischen gelöst werden konnte.

Nach anfänglicher Überraschung prüfte man angeblich die Nummer des Anrufers und fand heraus, dass es sich tatsächlich um einen Mitarbeiter des Softwarekonzerns gehandelt hatte. Als mögliche Ursache für die Verspätung nennt Bic in seinem Bericht einen Vertipper des Support-Mitarbeiters von Microsoft, der seine Unterstützungsanfrage aufgenommen hatte.

Damals wurde möglicherweise bei der Eingabe des Datums ein Fehler gemacht heißt es. Angeblich könnte der Sachbearbeiter statt der Jahreszahl 98 auch 08 eingegeben haben, so dass der ausstehende Auftrag für den Rückruf erst am 8. Januar 2008 bearbeitet wurde. Bei Microsoft traut man dem Bericht unterdessen nicht so ganz.

Wie eine Sprecherin des Unternehmens gegenüber den Kollegen von ComputerWorld mitteilte, würden alle Support-Aufträge auch auf ihre Dauer überwacht. Durch eine Reihe von Faktoren würden so überfällige Einträge ausfindig gemacht, egal für wann ein Rückruf vereinbart wurde. Dennoch würde der Fall nun untersucht, da es trotzdem zu einem Fehler gekommen sein könnte, hieß es.

Unterdessen macht die Geschichte weiter ihre Runden im weltweiten Netz. Bei einem populären Linkdienst will ein früherer Mitarbeiter des Microsoft-Supports es durchaus für glaubwürdig halten, dass der Anruf im System über derart lange Zeit Bestand hatte, weil die Protokolle vieler Fälle über Jahre aufgehoben werden.
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