Koreaner von explodierendem Handy-Akku getötet

Hardware Wie die Zeitung Korea Times berichtet, untersuchen die Behörden in Südkorea derzeit den Tod eines 33-jährigen Mannes, der leblos neben einer Baumaschine aufgefunden wurde. Die Polizei hatte in der Hemdtasche des Toten ein geschmolzenes Handy gefunden. Der Mann hatte offenbar schwere Verbrennungen und verschiedene Knochenbrüche erlitten. Auch sein Rückgrat soll beschädigt sein. Zudem wurden auch innere Organe wie Lunge und Herz beschädigt. Die Polizei geht nun davon aus, dass das zerstörte Handy als Todesursache in Frage kommt.

Mittlerweile steht fest, dass der koreanische Hersteller LG das Gerät produziert hat. Der Akku, der offenbar explodiert war, wurde ebenfalls von koreanischen Unternehmen gefertigt. Von LG hieß es, dass das betroffene Handy nur in Korea erhältlich und ausführlich getestet worden sei.

Deshalb sei es unwahrscheinlich, dass ein Fehler des Geräts für den Tod des Mannes verantwortlich ist, hieß es. Den Angaben zufolge ist die Lithium-Ionen-Batterie des Mobiltelefons mit einer Folie umschlossen. Eigentlich sollte das Teil schmelzen und nicht explodieren, wenn es zum Beispiel einen starken Schlag abbekommt.

Die mit dem Fall betrauten Ärzte gehen dennoch davon aus, dass eine Explosion des Handy-Akkus die schweren inneren Verletzungen an Herz und Lunge verursacht hat, die den Mann letztenendes das Leben kosteten. Es ist nicht das erste Mal, dass ein explodierendes Handy die Todesursache sein soll.

Erst im Juni gab es Berichte, wonach ein chinesischer Schweißer durch den explodierenden Akku seines Motorola-Handys tödlich verletzt wurde. Der junge Mann hatte ähnliche Verletzungen erlitten. Wie LG hatte Motorola damals behauptet, dass das Handy kaum die Ursache für den Tod des Betroffenen sein könne.

Die Behörden hatten damals auch eine minderwertige Qualität der Batterie als Auslöser der Explosion in Betracht gezogen. Schlussendlich führte man die Explosion des Akkus aber auf extrem hohe Umgebungstemperaturen zurück - der jetzt getötete Koreaner arbeitete nach Medienberichten aber in einer kalten Umgebung.
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