Plus X Award: Technologie-Auszeichnung eine Farce?
Eigenen Angaben zur Folge, gibt es eine Jury die aus 19 Mitgliedern besteht. Diese setzt sich aus Fachjournalisten und Vertretern der Wirtschaft zusammen. Schirmherr der diesjährigen Veranstaltung war der nordrhein-westfälische Innovationsminister Andreas Pinkwart von der FDP.
Um für einen Plus X Award nominiert zu werden, mussten die Unternehmen 464 Euro zahlen. Ganze 3082 Euro wurden fällig, wenn man eine Auszeichnung für das Produkt erhalten wollte. Zu den zahlenden Unternehmen gehören auch Branchengrößen wie Philips, Samsung, Panasonic, Sony und Medion.
Dass die Auszeichnungen nicht gerade objektiv vergeben wurden, erkennt man bereits an den Teilnahmebedingungen. So war es für die Hersteller nicht einmal Pflicht, nominierte Geräte an die Jury einzuschicken. Trotzdem vergab diese Gütesiegel für Bedienkomfort bei Produkten, die bislang nicht auf dem Markt sind, oder nur als Prototypen existieren.
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