AntiVirus-Hersteller zweifeln Tests ihrer Produkte an

Software AntiVirus-Software wird von einigen unabhängigen Testern regelmäßig unter die Lupe genommen. Dadurch sollte die Wahl des Programms, das den besten Schutz bietet, eigentlich recht einfach sein - man nimmt einfach die Software, welche in den Tests am Besten abgeschnitten hat. Geht es nach den Herstellern der AntiVirus-Software ist die Auswahl jedoch nicht ganz so einfach. Ihrer Meinung nach, hat der wachsende Funktionsumfang und die steigende Komplexität der Programme dazu geführt, das aktuelle Testmethoden wie sie zum Beispiel für den VB100-Test oder die Prüfungen von AV-Comparatives.org eingesetzt werden, nicht mehr ausreichen, um alle Schutzfunktionen zu untersuchen.

Ein Vertreter von Symantec sagte gegenüber den Kollegen von ComputerWorld, dass wohl kaum jemand glaube, die derzeitigen Testmethoden würden einen aussagekräftigen Vergleich verschiedener Sicherheitsprogramme ermöglichen. Auch andere Hersteller wie McAfee, Panda und F-Secure sind dieser Auffassung.

In dieser Hinsicht sind sie sich offenbar mit den Testern einig, die ebenfalls davon ausgehen, dass man die Prüfmethoden verbessern müsse, um die verschiedenen Produkte besser vergleichen zu können. Die Hersteller haben sich deshalb darauf verständig, neue Testpläne zu entwickeln.

Dabei will man ein besonderes Augenmerk auf die umfangreicher gewordenen Funktionen der Programme legen. Ein vorläufiger Plan soll bereits im September vorliegen. Ziel ist es, dass alle Anbieter die neuen Testansätze nutzen und so ein guter Vergleich der Erzeugnisse der verschiedenen Firmen möglich ist.

Bisher sind die Tests recht einfach aufgebaut. Man überprüft einfach die Erkennungsrate der Programme anhand einer bestimmten Anzahl von Viren. Anhand ihrer Signaturdateien sollten die AV-Tools schließlich in der Lage sein, alle aktuellen Bedrohungen zu erkennen. Gelingt dies nicht, fällt die Wertung schlechter aus.

Zunehmend kommen jedoch auch andere Schutzfunktionen hinzu. So versuchen einige Hersteller, die Nutzer ihrer Produkte durch neue Virenerkennungsmethoden auch vor bisher unbekannten Bedrohungen aus dem Internet zu schützen. Andere rüsten ihre Software über die eigentlichen Funktionen eines AntiVirus-Programms hinaus aus. All dies fließt nicht in die Tests der unabhängigen Prüfer ein, weshalb man dies nun ändern will.
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