HP klagt gegen Anbieter nachfüllbarer Tintenpatronen

Wirtschaft & Firmen Der Druckerhersteller HP geht seit längerem gegen die Hersteller von Refill-Tinten und Anbieter von wiederbefüllten Tintenpatronen vor. Nun hat das Unternehmen eine Klage gegen die deutsche Niederlassung des koreanischen Anbieter InkTec eingereicht, weil man eine Verletzung der Patente auf Tintenrezepturen vermutet. HP geht nach eigenen Angaben davon aus, dass die Tinten, die in den "do-it-yourself"-Nachfüllpatronen der Koreaner enthalten sind, gegen die eigenen Patente verstossen. Da die InkTec-Tinten in Deutschland angeboten werden, hat man sich nun hierzulande zu einer Klage entschlossen. Offenbar soll verhindert werden, dass die Patronen weiterhin angeboten werden.

In einer Pressemitteilung heisst es, dass HP weiterhin gegen den Missbrauch seines geistigen Eigentums vorgehen will. Die angebliche Verletzung von Patenten durch Tinten von InkTec wurde bei regelmäßigen Tests der Produkte von Drittanbietern entdeckt, so das Unternehmen. Da die originalen HP-Patronen teilweise sehr teuer sind, erfreuen sich Nachfüll-Pakete von Fremdfirmen großer Beliebtheit.
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