Druckerpatronen: Epson geht gegen Drittanbieter vor

Hardware Durch eine außergerichtliche Einigung mit dem Druckerhersteller Epson dürfen vier deutsche Online-Shops jetzt keine Druckerpatronen von Drittherstellern mehr anbieten. Als Grundlage für das Vorgehen nennt das Unternehmen "Verstöße gegen das Urheberrecht". Wollen die Online-Shops diese günstigeren Patronen weiterhin anbieten, so müssen sie sie lizensieren lassen. Dadurch dürfte der Preisvorteil allerdings wegfallen. In den USA und Europa klagte Epson bereits 24 Mal erfolgreich, um Drittanbieter zum Verkaufsstop zu zwingen.

Das die Drucker produzierenden Unternehmen ihre Gewinne nicht durch die Verkäufe der Hardware erzielen, ist inzwischen allgemein bekannt. Stattdessen wird das Zubehör, wozu natürlich vor allem die Patronen gehören, zu überhöhten Preisen angeboten. In vielen deutschen Städten gibt es sog. Druckertankstellen, bei denen man die Original-Patrone nachfüllen lassen kann. Durch einen immer komplexer werdenen Schutz wird selbst diese Konkurrenz ausgeschaltet.
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