Vista: Das Kleingedruckte in den Lizenzabkommen

Windows Vista Aktuell legt Microsoft einen Großteil der Nutzungsbedingungen der verschiedenen Teile von Windows XP in gesonderten Lizenzabkommen fest. Mit Windows Vista wird sich dies ändern. Die Lizenzbestimmungen des Betriebssystems werden erweitert und enthalten nun zudem einige besondere Einschränkungen. Diese Beschränkungen gelten für die verschiedenen Varianten von Windows Vista in unterschiedlichem Umfang. Unter anderem gibt es Regelungen dafür, wie viele Geräte über ein Netzwerk mit dem System verbunden werden dürfen und in welchem Umfang Vista in einer Virtual Machine eingesetzt werden darf.

Für Windows Vista Home Basic und Home Premium gelten dabei selbstverständlich restriktivere Bestimmungen als für die voll ausgestattete Ultimate-Variante. So ist es nicht erlaubt, eine ISO-Kopie des Installationsmediums zu BackUp-Zwecken abzuspeichern. Bei Windows Vista Ultimate hingegen, ist dies wiederum erlaubt. Bei allen Versionen dürfen jedoch Kopien der Installationsmedien auf optischem Medien erstellt werden.

Selbiges gilt auch für die Installation auf einem Netzwerk-Server. Im Netzwerkbereich werden ebenfalls neue Beschränkungen eingeführt, die in den Lizenzregelungen von Windows XP bisher nicht explizit erwähnt wurden. Besitzer von Windows Vista Home Basic können Drucker, Dateien und Internet-Verbindung nur für fünf andere Geräte im Netzwerk freigeben. Für Vista Premium und Ultimate gilt in diesem Fall eine Begrenzung auf 10.

Der Remote Desktop darf in den Home-Varianten von Vista gar nicht verwendet werden - mit der Ultimate-Version ist dies gestattet. Auch beim Betrieb des Systems in einer Virtual Machine gelten strikte Regelungen. Für Vista Home Basic und Premium untersagt Microsoft die Installation in einer VM vollkommen. Windows Vista Ultimate darf zwar in einer Virtual Machine installiert werden, die Redmonder verbieten jedoch die Nutzung von DRM-geschützten Inhalten und der Datenträgerverschlüsselung BitLocker.

Für Anwender, die gehofft hatten unter Verwendung der sogenannten Media Center Extender ein System mit Windows Vista Home Premium oder Ultimate als Unterhaltungszentrale für das ganze Haus einzusetzen, enthalten die neuen Lizenzbestimmungen eine kleine Enttäuschung. Microsoft gestattet zwar die Wiedergabe der Inhalte auf mehreren Endgeräten, es dürfen jedoch nur maximal fünf derartige Geräte angeschlossen sein.

Wie immer gilt, dass Microsofts Lizenzbedingungen durch die in Deutschland gültigen Gesetze teilweise nicht abgedeckt werden, so dass ihre rechtliche Durchsetzbarkeit in einigen Fällen nicht gewährleistet sein dürfte. Microsoft hat die Lizenzbedingungen der verschiedenen Windows Vista Editionen in englischer Sprache als PDF-Datei zum Download bereit gestellt.

Weitere Informationen & PDF-Download: Microsoft.com
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