BenQ Mobile GmbH steht in Deutschland vor dem Aus

Wirtschaft & Firmen Vor rund einem Jahr hat der taiwanesische Elektronikkonzern BenQ die Mobilfunksparte von Siemens übernommen. Nun steht das Geschäft mit Mobiltelefonen in Deutschland kurz vor dem Aus. Mehr als 3.000 Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel. Wie ein Sprecher der BenQ Mobile GmbH am heutigen Donnerstag in München mitteilte, wird der Konzern voraussichtlich in den nächsten Tagen einen Insolvenzantrag stellen. Der Grund hierfür ist, dass der taiwanesische Mutterkonzern keine weiteren Zahlungen mehr leisten wird.

Da eine Standortgarantie für die Produktionsstätten in Kamp-Lintfort und Bocholt Ende des Jahres ausläuft, stehen mehr als 3.000 Mitarbeiter vor dem Nichts. Das Geschäft mit Handys der Marke BenQ-Siemens möchte das Unternehmen künftig aus Asien leiten und nur noch die dortigen Werke nutzen.

"Moralisch ist der frühere Besitzer Siemens für das Desaster verantwortlich", so Siemens-Aufsichtsrat Wolfgang Müller von der IG Metall. "Die BenQ-Beschäftigten bezahlen nun für die Fehlleistungen des Siemens-Managements", so Müller weiter.

Bei Siemens hingegen weist man alle Schuld von sich. "Wir haben bei der Veräußerung unserer Handy-Sparte an BenQ 2005 ein Weltgeschäft abgegeben", so ein Sprecher von Siemens.
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