BenQ beschließt über Übernahme der Handysparte

Telefonie Am Donnerstag werden die Finanziers von BenQ beschließen, ob die Siemens-Handysparte übernommen oder nicht übernommen werden wird. Klaus Kleinfeld, CEO von Siemens, wird zeitgleich, in drei Tagen, die Zahlen des abgeschlossenen Quartals bekannt geben. Analysten rechnen mit einem massiven Rückgang.

So wird beim operativen Gewinn eine Abnahme von 1,24 auf 1,1 Milliarden Euro prognostiziert, wogegen der Umsatz für das dritte Quartal auf 19,3 Milliarden Euro geschätzt wird, was wiederum eine leichte Steigerung von 1,1 Milliarden Euro bedeuten würde. Da im Handygeschäft, gegensätzlich den Erwartungen des Vorstands, mehrmals ein Minus verzeichnet werden musste, sieht man vor, aus diesem Sektor vollständig auszusteigen.

Sollte die Hauptversammlung gegen die Übernahme wählen, was aber voraussichtlich nicht eintreten wird, könnte die Siemens-Aktie deswegen um bis zu zehn Prozent sinken. Durch den Verkauf der Sparte wären längst nicht alle Probleme gelöst: Wie sich der IT-Dienstleister SBS entwickeln soll, bleibt weiter unklar. Die Energieerzeugung und die Medizintechnik werden jedoch auch künftig die lukrativsten Bereiche bleiben.
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Juhu, also nach der Übernahme schnell Aktien kaufen und warten bis sie wieder steigen.... :-)
 
@Novanic: Siemens wird erst zufrieden sein, wenn sie es letztendlich geschafft haben, auch die letzten lästigen Produktionsstätten loszuwerden und endlich BANK und reiner Kapitalinvestor geworden sind. Mit Geld läßt sich doch so viel einfacher Geld machen, als mit irgendwelchen Produkten. Und dann kann man Siemens noch nicht mal nen Vorwurf machen. Wie man hier sieht, machen sie alles richtig. Den gierigen Investor freut's und der Wirtschftsstandort D geht ja sowieso baden...
 
@call_me_berti: Übertreib mal nicht. Ich bin auch kein allzu überzeugter Fan von Siemens, aber Deine Darstellung ist übertrieben. Siemens steigt ja nicht mal aus dem Mobilfunkgeschäft aus, sondern nur aus dem Endgerätegeschäft. Die Netztechnik-Sparte bleibt beispielsweise bei Siemens, weil sie profitabel ist.
 
@installer: Eigentlich kritisiere ich ja auch weniger Siemens, als die gierigen Zocker. Es gab mal ne Zeit, da hat Siemens mit motivierten Mitarbeitern mit die besten Handys überhaupt gebaut. Aber die Zocker an der Börse wollten schnelles Cash. Also haben sie Siemens gezwungen Mitarbeiter zu entlassen und dem Trend hinterzulaufen, statt gute haltbare Mobiltelefone, schnellebige Multimedia-Gizmos zusammenzuschrauben. Freudentänze an der Börse. Leider hatten die Asiaten Vorsprung und mit Fertigung von billig-Elektro die größere Erfahrung. Das große Geld blieb aus. Die Zocker wurden wieder unzufrieden. Also hat man noch mehr Leute entlassen und die Forschung und Entwicklung eingespart. Freudentänze an der Börse. Seitdem hat man mit immer weniger und immer frustrierteren Mitarbeitern immer billigere und immer schlechtere Handys gebaut. Inzwischen wollen die Kunden wieder mehr Qualität und es gibt ne neue Technik. Tja Schade, denn bei Siemens schlunzen nur noch Null-Bock-Mitarbeiter veralteten Schrott zusammen. Also verkaufen, weg damit. Freudentänze an der Börse ....... mal sehen wie die Zocker bei BenQ so drauf sind. Wenn ich mal raten darf: Patente abgreifen, Produktion verlagern, teure deutsche Standorte schließen.... und wenns nicht reicht den ganzen Mist an irgendeinen Chinesen verkaufen. Mit neuen Handys sehe ich schwarz, aber für ein paar Freudentänze an der Börse wirds noch reichen ..
 
@berti: Recht hast du, ich bin in letzter Zeit auch unzufrieden mit Siemens. Ich habe ein Handy von denen, aber ich werde nicht nocheinmal eins von Siemens kaufen. Übrigens hätte man auf die Jahre betrachtet auch nicht so viel mit der Siemensaktie verdienen können, also waren die Bemühungen seitens Siemens den Aktienkurs nach oben zu treiben weniger erfolgreich.


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