Rettungsversuche für BenQ-Mobile sind gescheitert

Wirtschaft & Firmen Die Rettungsversuche für den deutschen Ableger von BenQ-Mobile sind diversen Medienberichten zur Folge gescheitert. Der Grund hierfür ist, dass man bis zum Ablauf der Frist am gestrigen Sonntag keine Einigung mit einem potentiellen Investor erzielen konnte. Eine Sprecherin des vorläufigen Insolvenzverwalters Martin Prager teilte vor wenigen Stunden mit, dass das Insolvenzverfahren nun offiziell eröffnet werden muss. Durch die bevorstehende Schließung der Werke stehen rund 1.000 Mitarbeiter des insolventen Handy-Herstellers vor dem Nichts.

Ein kleiner Lichtblick besteht jedoch noch für die verbliebenen Mitarbeiter. So soll es einen ernsthaften Interessenten für die Reste der früheren Siemens-Handysparte geben. Experten rechnen zu 75 Prozent damit, dass die Investorengruppe noch Anfang Januar ein konkretes Angebot abgeben wird.
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