Nach Rauswurf-Drama: Nahverkehrs-App Öffi wird zu Open-Source
Die Nahverkehrs-App Öffi ist eine der beliebtesten deutschsprachigen Apps überhaupt, sie gilt grundsätzlich als ausgezeichnet und wurde bisher auch gut aktualisiert bzw. mit Updates versorgt. Doch vor kurzem wurde die App von Andreas Schildbach aus dem Play Store geworfen. Der deutsche Entwickler reagiert nun u. a. mit einer neuen Open-Source-Version.
Öffi gilt als die wohl beste nicht-kommerzielle App für öffentliche Verkehrsmittel, entsprechend viele waren und sind vom Play Store-Aus betroffen. Es war sicherlich keine Übertreibung, hier von einem "Drama" zu sprechen. Schildbach hat nun reagiert und seine App auf GPLv3-Open-Source-Lizenz umgestellt. Die dazugehörige App-Version mit der Nummer 10.0 ist ab sofort auf der Seite des Entwicklers verfügbar, den Quellcode von Öffi hat er außerdem auf GitLab freigegeben (via derStandard).
Öffi ist eine der besten Apps für Android
Grund für das Aus bei Google war eine "versteckte" Spenden-Funktion, die nach Ansicht des kalifornischen Betreibers gegen die Richtlinien des Play Store verstieß. Schildbach hat das zwar anders interpretiert als Google, der Entwickler will sich aber bemühen, mit Öffi wieder im offiziellen Android-Store zu landen.
Dafür hat er bereits vor einigen Tagen eine modifizierte App-Version hochgeladen, doch auch diese winkte Google nicht durch. Gründe für diese Ablehnung sind aber keine bekannt. Schildbach ist aber optimistisch, die Angelegenheit schon in näherer Zukunft lösen und Öffi wieder im Play Store anbieten zu können.
Siehe auch: Drama um Öffi - Google schmeißt Nahverkehrs-App aus dem Play Store
Öffi ist eine der besten Apps für Android
F-Droid-Veröffentlichung
Mit der quelloffenen Version ermöglicht Schildbach eine Veröffentlichung seiner App im alternativen Android-Store F-Droid. Dessen Besonderheit ist, dass dort ausschließlich freie Software angeboten wird. Dafür musste er bei Öffi auch sämtliche Funktionalitäten entfernen, die mit Google-Diensten zu tun haben, allen voran die Anbindung an Google Maps bzw. ganz allgemein die Google Play-Dienste.Grund für das Aus bei Google war eine "versteckte" Spenden-Funktion, die nach Ansicht des kalifornischen Betreibers gegen die Richtlinien des Play Store verstieß. Schildbach hat das zwar anders interpretiert als Google, der Entwickler will sich aber bemühen, mit Öffi wieder im offiziellen Android-Store zu landen.
Dafür hat er bereits vor einigen Tagen eine modifizierte App-Version hochgeladen, doch auch diese winkte Google nicht durch. Gründe für diese Ablehnung sind aber keine bekannt. Schildbach ist aber optimistisch, die Angelegenheit schon in näherer Zukunft lösen und Öffi wieder im Play Store anbieten zu können.
Siehe auch: Drama um Öffi - Google schmeißt Nahverkehrs-App aus dem Play Store
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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