Ärger um Sonos: Wer seine Boxen nutzen will, muss sich jetzt anmelden
Sonos hat sich als Hersteller für Lautsprechersysteme mit kabelloser Übertragung einen Namen gemacht und war dabei vor allem auch im iOS-Ökosystem erfolgreich. Jetzt bekommt der Hersteller aber laute Kritik seiner Kunden zu spüren: Wer die Boxen weiter nutzen will, wird seit Kurzem dazu aufgefordert ein Benutzerkonto anzulegen.
Diese Änderungen führen aktuell dazu, dass die Sonos-App in Googles Play Store mit 1-Sternebewertungen abgestraft wird. In Apples App Store zeigt sich rund um die Sonos-Anwendung ein ähnliches Bild. Trotz dieser massiven Nutzer-Kritik hat sich Sonos bisher nicht geäußert und auch kein Anzeichen gegeben, dass man auf den Zwang zum Konto zukünftig wieder verzichten will - hier scheint das Unternehmen abwarten zu wollen, wie hoch die Wellen nach der ersten Aufregung wirklich schlagen.
Auf Twitter bemüht sich der Sonos-Support dann noch darum, Begründungen für die Änderung zu liefern, ruft dabei aber nur weiteren Zorn von Nutzern hervor. So schreibt der Support lediglich, dass man mit dem Sonos-Konto die Sicherheit der Lautsprechersysteme erhöhen wolle - was hier eine Zwangsanmeldung bewirken soll, wird aber nicht erläutert. Darüber hinaus betont Sonos, dass die meisten Kunden bereits ein entsprechendes Konto besitzen würden.
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Ohne Konto lassen sich die Boxen nicht mehr so einfach nutzen
Wie Golem berichtet, hat der Hersteller vor Kurzem eine Zwangsregistrierung für alle seine Lautsprecher Modelle eingeführt, die für Ärger und laute Kritik der Kunden sorgt. Mit der Meldung "Schließe die Einrichtung deines Sonos-Kontos ab, um das Sonos-System weiterhin zu verwenden" teilt die offizielle App nach Öffnen jetzt mit, dass eine Anmeldung erfolgen muss - wer kein Kundenkonto anlegt, kann auch das Soundsystem nicht mehr verwenden. Auch simple Aktionen wie das Hinzufügen weiterer Boxen oder der Bezug von Software-Updates für das System sind nur noch mit Nutzerkonto möglich.Auf Twitter bemüht sich der Sonos-Support dann noch darum, Begründungen für die Änderung zu liefern, ruft dabei aber nur weiteren Zorn von Nutzern hervor. So schreibt der Support lediglich, dass man mit dem Sonos-Konto die Sicherheit der Lautsprechersysteme erhöhen wolle - was hier eine Zwangsanmeldung bewirken soll, wird aber nicht erläutert. Darüber hinaus betont Sonos, dass die meisten Kunden bereits ein entsprechendes Konto besitzen würden.
Für mehr Daten
Seit einer Datenschutzänderung im vergangenen Jahr erhebt Sonos schon weit mehr Daten über seine Nutzer als zuvor - dazu zählen E-Mail-Adresse, Standort, Spracheinstellungen, Seriennummern, verwendete Betriebssysteme, Software-Versionen, Tonquellen, Signaltypen, Raumkonfiguration, Audioeinstellungen, Ausrichtung der Lautsprecher und verknüpfte Streaming-Dienste. Es kann nur vermutet werden, dass im Rahmen der Zwangsanmeldung hier weitere Daten erhoben werden sollen.Download Sonos Controller - Sonos-Lautsprecher fernsteuern
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