Drama um Öffi: Google schmeißt Nahverkehrs-App aus dem Play Store
Mit dem nichtkommerziellen Projekt "Öffi" hat der deutsche Entwickler Andreas Schildbach eine App entwickelt, die Daten zu deutschen Nahverkehrsnetzen in einer Anwendung zusammenbringt. Jetzt wurde die App von Google aus dem Play Store entfernt, der Entwickler kann die gelieferten Begründungen aber nur schwer nachvollziehen.
Öffi fliegt aus dem Playstore
Wie Entwickler Schildbach auf seiner Google+-Seite schreibt, kann er sich aktuell nicht erklären, was Google dazu veranlasst hat, die seit Jahren verfügbare App jetzt aus dem Play Store zu verbannen. Demnach habe ihm Google zur Löschung des App-Eintrags lediglich die Begründung "Payments" genannt. "Sehr witzig, es gibt in der App keine Payments (oder Purchases). Öffi ist kostenlos und es gibt keine Pläne, das zu ändern", so Schildbach zunächst zu dieser Mitteilung.
In einer weiteren Mitteilung an den Entwickler teilt Google dann weitere Details und nennt als Grund für den Rauswurf eine Version der App, die ein Spenden-Menü beinhaltet. "Das in dem Screenshot sichtbare Spenden-Menü gibt es jedoch in der Version nicht, die man aus Google Play heraus installiert", zeigt sich Schildbach aber auch von dieser Begründung verwundert.
Allerdings hatte Schildbach diesen Text zum Start der App erst eingebaut, als diese aus dem Play Store verbannt worden war. Um guten Willen zu zeigen, hat der Entwickler den Hinweis vorerst wieder entfernt. "Aber wie denkt sich das Google? Natürlich brauchen die User eine Alternative, wenn's via Google Play nicht mehr klappt", so Schildbach. Man darf gespannt sein, ob Öffi seinen Weg zurück in den Play Store findet.
5 Millionen Downloads und dann war auf einmal Schluss
Google behält sich immer das Recht vor, Anwendungen einseitig aus dem Play Store zu entfernen, wenn diese gegen Nutzungsregeln verstoßen. Eine solche Verbannung einer Anwendung wurde jetzt auch bei der Nahverkehrs-App "Öffi" vorgenommen, die seit dem 7. Juli nicht mehr im Play Store gelistet wird. Außerdem erscheint für Nutzer seit diesem Datum auch in der App ein Hinweis, dass diese nicht mehr über Googles offiziellen App-Katalog heruntergeladen werden kann.
Öffi fliegt aus dem Playstore
Wie Entwickler Schildbach auf seiner Google+-Seite schreibt, kann er sich aktuell nicht erklären, was Google dazu veranlasst hat, die seit Jahren verfügbare App jetzt aus dem Play Store zu verbannen. Demnach habe ihm Google zur Löschung des App-Eintrags lediglich die Begründung "Payments" genannt. "Sehr witzig, es gibt in der App keine Payments (oder Purchases). Öffi ist kostenlos und es gibt keine Pläne, das zu ändern", so Schildbach zunächst zu dieser Mitteilung.
In einer weiteren Mitteilung an den Entwickler teilt Google dann weitere Details und nennt als Grund für den Rauswurf eine Version der App, die ein Spenden-Menü beinhaltet. "Das in dem Screenshot sichtbare Spenden-Menü gibt es jedoch in der Version nicht, die man aus Google Play heraus installiert", zeigt sich Schildbach aber auch von dieser Begründung verwundert.
Weitere Anschuldigung
Zu guter Letzt formuliert Google dann noch einen weiteren Vorwurf, der eine Listung der App im Play Store im Weg stehen würde. So stört sich der Konzern auch an dem Hinweis, dass die Anwendung direkt von der Seite des Entwicklers heruntergeladen werden kann.Allerdings hatte Schildbach diesen Text zum Start der App erst eingebaut, als diese aus dem Play Store verbannt worden war. Um guten Willen zu zeigen, hat der Entwickler den Hinweis vorerst wieder entfernt. "Aber wie denkt sich das Google? Natürlich brauchen die User eine Alternative, wenn's via Google Play nicht mehr klappt", so Schildbach. Man darf gespannt sein, ob Öffi seinen Weg zurück in den Play Store findet.
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