Von Grund auf neu: Apple Maps soll besser werden
Apple will Medienberichten zufolge den eigenen Kartendienst Apple Maps schon zum Start von iOS 12 verbessern und sich von dem Kartenmaterial anderer Anbieter lösen. Apple schickte deshalb bereits eigene Vermessungs-Wagen raus und soll nun kurz vor dem Start des neuen Apple Maps-Dienstes stehen.
Das geht aus Informationen hervor, die die Newsseite TechCrunch zusammengetragen hat. Dass Apple eigene Vermessungswagen und Drohnen im Einsatz hat, um eigenes aktuelles Kartenmaterial zu bekommen, ist dabei nicht neu. Neu ist jedoch der Fokus, den Apple nun setzen soll: Es geht um eine Rundum-Verbesserung des Apple-Maps-Dienstes zum nächsten iOS-Launch im Herbst. Laut TechCrunch hat Apple jetzt angekündigt, den Dienst auf das nächste Level zu bringen - das dürfte wohl ein Angriff auf die Google Maps bedeuten.
TechCrunch hat in der vergangenen Woche einen ersten Einblick in die Neuerungen erhalten. Dazu gehört ein Team von Eingabeprüfern, die Adressen korrigieren und ergänzen.
Bisher hatte Apple den Kartendienst eher stiefmütterlich behandelt, selbst als es nur Beschwerden der Nutzer hagelte.
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Interview mit Eddy Cue
"Seit wir das vor sechs Jahren eingeführt haben - wir wollen jetzt nicht alle Probleme, die wir bei der Einführung hatten, wieder aufwärmen - haben wir eine riesige Investition getätigt, um die Karten auf den neuesten Stand zu bringen", erklärte Apples Senior Vice President Eddy Cue, der jetzt auch für die Maps zuständig ist, in einem Interview letzte Woche. "Als wir starteten, ging es vor allem um den Weg zu einem bestimmten Ort. Den Ort finden und den Weg dorthin finden. Wir haben Millionen von Änderungen vorgenommen, Millionen von Standorte hinzugefügt, die Karte aktualisiert und die Karte häufiger geändert. All diese Dinge in den letzten sechs Jahren."Von Grund auf neu
Nun will man Apple Maps "auf die nächste Ebene bringen", so Cue. "Wir haben daran gearbeitet, die hoffentlich beste Kartenanwendung der Welt zu entwickeln und damit den nächsten Schritt zu tun. Das bedeutet, dass wir alle unsere eigenen Kartendaten von Grund auf neu aufbauen."TechCrunch hat in der vergangenen Woche einen ersten Einblick in die Neuerungen erhalten. Dazu gehört ein Team von Eingabeprüfern, die Adressen korrigieren und ergänzen.
Bisher hatte Apple den Kartendienst eher stiefmütterlich behandelt, selbst als es nur Beschwerden der Nutzer hagelte.
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Nadine DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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