Samsung: Höhere Kameraauflösung durch neues Material - Galaxy S10?
Samsung hat eine neue Generation seiner Kamera-Sensoren für Smartphones vorgestellt, bei der man dank neuer Materialien eine noch bessere Bildqualität erreichen will. Dazu wird das bisher zur Abtrennung der Sensorpixel verwendete Metall durch ein "innovatives neues Material" ersetzt.
Der weltgrößte Elektronikhersteller Samsung ist seit langem auch als Anbieter von Kamerasensoren aktiv. Unter der Bezeichnung Isocell bietet man eigene CMOS-Sensoren an, bei denen bisher ein aus Metall bestehendes Raster über den Fotodioden geformt wird, um Interferenzen zwischen den einzelnen Pixeln zu minimieren. Dies bringt zwar Vorteile, hat aber auch einige Nachteile.
So will Samsung mit neuem Material die Verluste durch Reflexionen reduzieren
So spricht Samsung davon, dass bei diesen Metallrastern "optische Verluste" entstehen können, weil das Metall das auf den Sensor fallende Licht unter Umständen reflektieren bzw. absorbieren kann. An genau diesem Punkt will man nun ansetzen und ersetzt das Metall durch ein von den Spezialisten der Firma Fujifilm entwickeltes neues Material, das Lichtreflexionen eindämmt und so hilft, die "optischen Verluste" zu reduzieren.
Dadurch ergibt sich für Samsung die Möglichkeit, eine noch höhere Auflösung bei gleichbleibenden Ausmaßen des Sensorchips zu erzielen. Letztlich sollen damit also "Super-Resolution-Kameras" mit 20 und mehr Megapixeln geschaffen werden können. Dies lässt vermuten, dass Samsung bei den neuen Isocell Plus-Kamerasensoren auch Modelle mit weit mehr als 20 Megapixeln anbieten will - die dank geschrumpfter Pixelgröße nicht mehr Platz benötigen als die bisher üblichen Modelle.
Fujifilm zufolge wird sein neues Material, das offenbar keinen konkreten Marketing-Namen bekommen hat, von Samsung erstmals in kommerziellen Produkten eingesetzt. Wann die ersten Kamerasensoren der neuen Samsung Isocell Plus Reihe in Smartphones ankommen sollen, ist derzeit noch offen. Denkbar wäre aber eine Kommerzialisierung mit der Galaxy S10-Serie, die Anfang 2019 erwartet wird.
Samsung hatte schon in der Vergangenheit einige Monate vor dem Launch einer neuen Generation von Flaggschiff-Smartphones ähnliche neue Technologien angekündigt, die letztlich in der Galaxy S-Serie landeten. Aktuell gibt es Gerüchte, wonach Samsung ein neues Spitzenmodell mit gleich drei Kamerasensoren plant. Da würde ein extrem hochauflösender neuer Sensor wohl recht gut ins Muster passen.
So will Samsung mit neuem Material die Verluste durch Reflexionen reduzieren
So spricht Samsung davon, dass bei diesen Metallrastern "optische Verluste" entstehen können, weil das Metall das auf den Sensor fallende Licht unter Umständen reflektieren bzw. absorbieren kann. An genau diesem Punkt will man nun ansetzen und ersetzt das Metall durch ein von den Spezialisten der Firma Fujifilm entwickeltes neues Material, das Lichtreflexionen eindämmt und so hilft, die "optischen Verluste" zu reduzieren.
Pixelbreite von (unter) 0,8 Mikrometern erlaubt höhere Auflösung
Samsung nennt die neue Sensorgeneration Isocell Plus und verspricht unter anderem, dass die Farbwiedergabe besser wird während die Lichtempfindlichkeit der Sensorpixel um bis zu 15 Prozent zunimmt. Darüber hinaus soll die neue Technologie noch kleinere Sensorpixel mit Kantenlängen von weniger als 0,8 Mikrometer zulassen, ohne dass dabei Einbußen bei der Bildqualität hinzunehmen sind.Dadurch ergibt sich für Samsung die Möglichkeit, eine noch höhere Auflösung bei gleichbleibenden Ausmaßen des Sensorchips zu erzielen. Letztlich sollen damit also "Super-Resolution-Kameras" mit 20 und mehr Megapixeln geschaffen werden können. Dies lässt vermuten, dass Samsung bei den neuen Isocell Plus-Kamerasensoren auch Modelle mit weit mehr als 20 Megapixeln anbieten will - die dank geschrumpfter Pixelgröße nicht mehr Platz benötigen als die bisher üblichen Modelle.
Smartphone-Hersteller im Pixel-Wahn
Zuletzt ging der Trend bei Geräten wie dem Huawei P20 Pro zu extrem hoher Auflösung, bietet das Gerät doch einen riesigen Haupt-Kamerasensor mit 40 Megapixeln Auflösung. Zumindest in der Theorie hätte Samsung nun dank Fujifilm die Möglichkeit, mit seinen Sensoren in ähnliche Regionen vorzustoßen. Gleichzeitig bemühte man sich klarzustellen, dass das neue Material zur besseren Abtrennung der Sensorpixel auch bei Kamerasensoren mit größeren Sensorpixeln die gleichen Vorteile durch verringerte Reflexionen bietet.Fujifilm zufolge wird sein neues Material, das offenbar keinen konkreten Marketing-Namen bekommen hat, von Samsung erstmals in kommerziellen Produkten eingesetzt. Wann die ersten Kamerasensoren der neuen Samsung Isocell Plus Reihe in Smartphones ankommen sollen, ist derzeit noch offen. Denkbar wäre aber eine Kommerzialisierung mit der Galaxy S10-Serie, die Anfang 2019 erwartet wird.
Samsung hatte schon in der Vergangenheit einige Monate vor dem Launch einer neuen Generation von Flaggschiff-Smartphones ähnliche neue Technologien angekündigt, die letztlich in der Galaxy S-Serie landeten. Aktuell gibt es Gerüchte, wonach Samsung ein neues Spitzenmodell mit gleich drei Kamerasensoren plant. Da würde ein extrem hochauflösender neuer Sensor wohl recht gut ins Muster passen.
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