Verbotene Liebe: Intel-Chef Krzanich tritt wegen Mitarbeiter-Beziehung ab
Der Halbleitergigant Intel hat soeben überraschend die Entlassung seines bisherigen CEOs und Vorstandsvorsitzenden Brian Krzanich bekannt gegeben. Hintergrund sind nicht etwa wirtschaftliche Gründe - Intel geht es noch immer gut - sondern eine laut internen Regelungen unzulässige Beziehung mit einer Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter des Konzerns.
Wie Intel soeben mitteilte, hat man Krzanich mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben als CEO und Vorsitzernder des Vorstands entlassen, nachdem zuvor eine Untersuchung wegen einer "einvernehmlichen Beziehung" mit einem oder einer Mitarbeiter(in) des Unternehmens erfolgt war. Die Beziehung soll zwar bereits in der Vergangenheit liegen, verstößt aber dennoch gegen interne Richtlinien des Chipherstellers.
Intel zufolge verbieten die internen Regelungen des Konzerns jegliche Liebesbeziehungen zwischen Mitarbeitern, was auch für sämtliche Manager des Unternehmens gilt. Krzanich habe deshalb nach einer ausführlichen Untersuchung durch interne und externe Stellen nun seinen Rücktritt eingereicht, der auch vom Vorstand akzeptiert wurde.
An die Stelle von Krzanich tritt nun zunächst der Finanzvorstand des Unternehmens Robert Swan, der als Interims-CEO die Aufgaben von Krzanich übernimmt. Ab sofort beginnt nun die Suche nach einem Nachfolger für Krzanich, der den Posten im Jahr 2013 von seinem Vorgänger Paul Otellini übernommen hatte.
Auf die wirtschaftliche Entwicklung von Intel soll Krzanichs verfrühtes Ausscheiden keine Auswirkungen haben. Das Unternehmen gab fast zeitlich mit der Bekanntgabe von Krzanichs Abgang eine gesteigerte Prognose für das zweite Quartal des Geschäftsjahres an. Statt 16,3 soll nun ein Umsatz in Höhe von 16,9 Milliarden US-Dollar erzielt werden können.
Offenbar will man das unrühmliche Ende von Krzanichs Zeit als Intel-CEO möglichst schnell hinter sich bringen. Bereits zum Zeitpunkt der Bekanntgabe seines Abgangs war die bisher auf der Intel-Website verfügbare Biografie des Managers nicht mehr einsehbar. Krzanich war schon seit 1982 für Intel tätig und arbeitete vor seinem Wechsel auf den CEO-Posten lange als Chief Operating Officer des einst größten Halbleiterherstellers der Welt.
Intel zufolge verbieten die internen Regelungen des Konzerns jegliche Liebesbeziehungen zwischen Mitarbeitern, was auch für sämtliche Manager des Unternehmens gilt. Krzanich habe deshalb nach einer ausführlichen Untersuchung durch interne und externe Stellen nun seinen Rücktritt eingereicht, der auch vom Vorstand akzeptiert wurde.
An die Stelle von Krzanich tritt nun zunächst der Finanzvorstand des Unternehmens Robert Swan, der als Interims-CEO die Aufgaben von Krzanich übernimmt. Ab sofort beginnt nun die Suche nach einem Nachfolger für Krzanich, der den Posten im Jahr 2013 von seinem Vorgänger Paul Otellini übernommen hatte.
Auf die wirtschaftliche Entwicklung von Intel soll Krzanichs verfrühtes Ausscheiden keine Auswirkungen haben. Das Unternehmen gab fast zeitlich mit der Bekanntgabe von Krzanichs Abgang eine gesteigerte Prognose für das zweite Quartal des Geschäftsjahres an. Statt 16,3 soll nun ein Umsatz in Höhe von 16,9 Milliarden US-Dollar erzielt werden können.
Offenbar will man das unrühmliche Ende von Krzanichs Zeit als Intel-CEO möglichst schnell hinter sich bringen. Bereits zum Zeitpunkt der Bekanntgabe seines Abgangs war die bisher auf der Intel-Website verfügbare Biografie des Managers nicht mehr einsehbar. Krzanich war schon seit 1982 für Intel tätig und arbeitete vor seinem Wechsel auf den CEO-Posten lange als Chief Operating Officer des einst größten Halbleiterherstellers der Welt.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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