DNA-Dienste brachten jetzt die Spur zum Serienmörder aus den 1970ern
Die DNA-Analysedienste, die seit einigen Jahren verfügbar sind und ihren Nutzern aufschlussreiche Informationen versprechen, haben den Strafverfolgungsbehörden in den USA nun eine entscheidende Spur zu einem Serientäter verschafft. Ungelöste Fälle, die bis zu vier Jahrzehnte zurückliegen, stehen nun vor der Auflösung.
Unter der Bezeichnung "Golden State Killer" sind diverse Ermittlungen anhängig. Über 50 Vergewaltigungen und zwölf Morde in Kalifornien in einem Zeitraum von 1974 bis 1986 werden dem Komplex zugerechnet. Verwertbare Hinweise auf den Täter bekamen die Beamten, die in diesem ermittelten aber nicht. Wie in einigen anderen Fällen konnte erst der zunehmende technologische Fortschritt mit der Zeit weiterhelfen, wie aus einem Bericht der New York Times hervorgeht.
So war es den Ermittlern irgendwann möglich, die an den Tatorten gesicherten Spuren auch hinsichtlich der DNA-Muster zu vergleichen. Hier konnten dann Parallelen festgestellt werden. Wem aber das fragliche Erbgut zugerechnet werden kann, blieb weiter unklar - denn dieses hilft letztlich auch nur, wenn man den richtigen Täter bereits auf einen halbwegs überschaubaren Personenkreis eingrenzen konnte.
Vor einiger Zeit begannen allerdings zahlreiche Nutzer die verschiedenen neuen DNA-Services im Netz zu nutzen. Genetiker und Informatiker hatten ihre Talente hier unter anderem zusammengebracht, um interessierten Menschen mehr über ihre Abstammung sagen zu können. So lässt sich anhand von Verwandtschaftsverhältnissen zwischen Erbanlagen beispielsweise sagen, aus welchen Regionen der Welt die Vorfahren einst abstammten.
Über die Personen, zu deren Erbinformationen die Tatort-DNA aber passte, konnte ein grobes Umfeld erstellt werden, zu dem der Täter gehören musste. Dies glich die Polizei dann mit den schon früher von ihren inzwischen pensionierten Kollegen gesammelten Informationen ab. Dies mündete jetzt in der Festnahme eines Mannes, der nun 72 Jahre alt ist.
So war es den Ermittlern irgendwann möglich, die an den Tatorten gesicherten Spuren auch hinsichtlich der DNA-Muster zu vergleichen. Hier konnten dann Parallelen festgestellt werden. Wem aber das fragliche Erbgut zugerechnet werden kann, blieb weiter unklar - denn dieses hilft letztlich auch nur, wenn man den richtigen Täter bereits auf einen halbwegs überschaubaren Personenkreis eingrenzen konnte.
Vor einiger Zeit begannen allerdings zahlreiche Nutzer die verschiedenen neuen DNA-Services im Netz zu nutzen. Genetiker und Informatiker hatten ihre Talente hier unter anderem zusammengebracht, um interessierten Menschen mehr über ihre Abstammung sagen zu können. So lässt sich anhand von Verwandtschaftsverhältnissen zwischen Erbanlagen beispielsweise sagen, aus welchen Regionen der Welt die Vorfahren einst abstammten.
Das Netz wurde dichter
Ein nicht näher benannter Dienst dieser Art ermöglichte es auch, dass die Ermittler die sichergestellten DNA-Proben mit der Datenbank der Firma abglichen. Genaue Übereinstimmungen fanden sich auch hier nicht - wohl aber Muster, die auf Verwandtschaftsverhältnisse hinwiesen. Das muss nicht einmal der direkte Familienkreis sein. Selbst die gleichen Ur- oder Ururgroßeltern können hier ein Bindeglied sein, das genetisch vorhanden ist, auch wenn zwischen den heute lebenden Personen schon längst keine persönliche Beziehung mehr besteht.Über die Personen, zu deren Erbinformationen die Tatort-DNA aber passte, konnte ein grobes Umfeld erstellt werden, zu dem der Täter gehören musste. Dies glich die Polizei dann mit den schon früher von ihren inzwischen pensionierten Kollegen gesammelten Informationen ab. Dies mündete jetzt in der Festnahme eines Mannes, der nun 72 Jahre alt ist.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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