Shazam-Übernahme durch Apple wird von EU-Kommission genau beäugt
Es hatte sich im Grunde im Februar angekündigt: Die EU-Kommission wird sich die Übernahmepläne von Apple für den Musikerkennung-Service Shazam genauer anschauen und auf mögliche Einschränkungen für Kunden hin überprüfen. Ein Ergebnis soll erst im September vorliegen.
Die Brüsseler Behörde bestätigte nun, eine offizielle Untersuchung eingeleitet zu haben. Vor zwei Monaten war bereits durchgesickert, dass es gleich aus mehreren Ländern einen so genannten Antrag zur Fusionskontrolle gegeben hatte und die EU sich dem Fall annehmen wolle. Nun wird es laut EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager eine Prüfung geben, die zeigen soll, ob die Auswahlmöglichkeiten an Streaming-Diensten aufgrund des geplanten Zusammenschlusses nicht eingeschränkt werde, ob Apple Kundendaten für die Abwerbung nutzen könnte und wie sich das auf den Wettbewerb auswirken könnte.
"Die Art und Weise, wie Menschen Musik hören, hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt - immer mehr Europäer nutzen Musik-Streamingdienste", so Vestager über die Arbeit der Kommission. "Durch unsere Untersuchungen möchten wir sicherstellen, dass Musikliebhaber auch weiterhin ein attraktives Angebot an Musik-Streamingdiensten nutzen können und ihre Auswahlmöglichkeiten aufgrund dieses geplanten Zusammenschlusses nicht eingeschränkt werden."
Die Untersuchungen werden ergebnisoffen geführt.
Apple hatte sich mit Shazam Ende 2017 auf die Übernahme geeinigt. Wie es heißt, sollen rund 400 Millionen Dollar geflossen sein.
Siehe auch:
"Die Art und Weise, wie Menschen Musik hören, hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt - immer mehr Europäer nutzen Musik-Streamingdienste", so Vestager über die Arbeit der Kommission. "Durch unsere Untersuchungen möchten wir sicherstellen, dass Musikliebhaber auch weiterhin ein attraktives Angebot an Musik-Streamingdiensten nutzen können und ihre Auswahlmöglichkeiten aufgrund dieses geplanten Zusammenschlusses nicht eingeschränkt werden."
Was ist mit den Kundendaten
Genauer heißt es, die Kommission befürchte, dass Apple nach der Übernahme von Shazam Zugang zu wirtschaftlich sensiblen Kundendaten konkurrierender Anbieter erlangen könnte. "Der Zugang zu derartigen Daten würde es Apple ermöglichen, die Kunden konkurrierender Anbieter gezielt anzusprechen und zu einem Wechsel zu 'Apple Music' zu ermutigen", heißt es in einer Stellungnahme über die EU-Untersuchung.Die Untersuchungen werden ergebnisoffen geführt.
Apple hatte sich mit Shazam Ende 2017 auf die Übernahme geeinigt. Wie es heißt, sollen rund 400 Millionen Dollar geflossen sein.
Siehe auch:
Thema:
Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
Apples Aktienkurs in Euro
Videos von und über Apple
- Neues iPhone angeschafft? - Diese Apps sollte man sich dafür ansehen
- iPhone 18 Pro Max vs. 17 Pro Max: Lohnt sich das Upgrade?
- Silo: Die finale Staffel 4 startet im Juli 2027, erster Teaser veröffentlicht
- Apple hat viele iPads: Welches Tablet sich für wen eignet
- Auf Temu bestellt: So gut funktionierts mit Drittanbietern wie Apple
Neue Downloads zum Thema Apple
Beiträge aus dem Forum
-
Wie alt sollte ein MacBook höchstens sein?
riq -
Virtuellen PDF Drucker auf Macbook installieren - wie ?
Sonnenschein11 -
AppleTV
MiezMau -
Surfstick für MacBook Air mit Sonoma 14
landbastler -
iPhone 13 + Smartwatch (keine Apple Watch)
Bilaltore -
Win-Viren am Mac prüfen?
mondayand0 -
IPhone Ortung verhindern.
PC.Nutzer -
Kontextmenu bearbeiten
Brutschi -
Office 2019 MAC Problem
MiyaGi -
Windows Computer vergleichbar Apple M1 Mini
Lewio82
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Readly (fast) geschenkt: Jetzt zwei Monate lesen, nur 1 Euro bezahlen
- Nano Banana 2.1: Googles Bildgenerierung wird besser und günstiger
- Schadsoftware steckt beim Kauf in günstigen Android-Smartphones
- So hoch wie ein Wetterballon: Drohne erreicht 10.000 Meter Flughöhe
- FritzOS 8.50: Neue Betas für 11 FritzBoxen treffen letzte Vorbereitungen
- Besser und schneller: Microsoft plant großes Redesign der Xbox-PC-App
- Hat sich Apple verkalkuliert? iPhone 18 Pro verkauft sich nur schleppend
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!




Alle Kommentare zu dieser News anzeigen