Eigene Chromebook-Werbung auf Youtube von Google als Spam markiert

Spam, Lebensmittel, Dosenfleisch Bildquelle: Freezelight / Flickr
Offenbar scheint der Suchmaschinenkonzern Google selbst nicht von den Fehlentscheidungen eines eigenen Spam-Filters verschont zu bleiben. Nachdem der Konzern den neuen Werbespot zu weiteren Chromebooks veröffentlicht hat, konnten die meisten Nutzer das Video nicht ansehen.
Sofern die Nutzer der Videoplattform YouTube über kein kostenpflichtiges Red-Abonnement verfügen, welches hierzulande überhaupt nicht erworben werden kann, werden auf der Webseite des Anbieters sowie in der mobilen Smartphone-App zahlreiche Werbe­ein­blendungen platziert. Google nutzt dieses Feature oftmals, um selbst Werbung für die eigenen Produkte schalten zu können. Hierzu zählt auch der aktuellste Spot zur neuen Chromebook-Generation, der möglichst viele Nutzer der Plattform erreichen sollte.



Doch von diesen Plänen musste sich Google zunächst unfreiwillig verabschieden: Obwohl die Werbung beispielsweise auf der YouTube-Startseite zu sehen war, kamen hier laut The Next Web lediglich der Titel in Kombination mit einem fehlenden Thumbnail zum Vorschein. Sobald das verlinkte Werbevideo angeklickt wurde, wird dem Nutzer die Meldung angezeigt, dass der Inhalt des Videos gegen die Richtlinien der Plattform in Bezug auf Spam sowie Betrug verstoßen würde. Selbstverständlich haben einige Nutzer dieses Überraschungs-Erlebnis aufgezeichnet und in einem separaten Video auf YouTube zur Verfügung gestellt.

Es handelt sich um keinen Einzelfall

Inzwischen hat Google das Problem durch einen manuellen Eingriff behoben. Scheinbar war ein Fehler in einer automatischen Software des Portals dafür verantwortlich, welche die Videos auf unangemessene Inhalte überprüft. Entsprechende Probleme treten allerdings in letzter Zeit häufiger auf. Anfang November wurden iPhone X-Videos durch einen Algorithmus demonetarisiert, obwohl hierfür kein konkreter Grund vorhanden war. Spam, Lebensmittel, Dosenfleisch Spam, Lebensmittel, Dosenfleisch Freezelight / Flickr
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