Apple und Microsoft: Derzeit besonders viele Phishing-Mails im Umlauf

Internet, Betrug, Spam, Phishing, Abzocke Bildquelle: betacontinua / Flickr
Für erfahrene Nutzer ist das so genannte Phishing relativ leicht durchschaubar, denn Mails, über die man zur Eingabe seiner Login-Daten aufgefordert wird, sind eine altbekannte Masche. Dennoch gibt es wohl nach wie vor viele Internet-Nutzer, die darauf reinfallen. Und diese sollten sich derzeit von Phishing bei Apple und Microsoft in Acht nehmen.
Phishing ist eine besonders banale wie auch gefährliche Sicherheitsbedrohung. Dabei verschicken Angreifer täuschend echt aussehende E-Mails, die auf ähnlich gut gemachte Seiten führen, auf denen man dann seine Anmeldedaten eingeben soll.

Natürlich gibt man diese aber nicht beim eigentlichen Unternehmen oder Anbieter ein, sondern bei Übeltätern, die nichts Gutes im Schilde führen. Aktuell gibt es wieder einmal zwei Wellen dieser Art und "geangelt" sollen Nutzer zweier großer Unternehmen werden, nämlich Apple und Microsoft (via Born City).

Hoher Rechnungsbetrag

Im Fall von Apple versuchen die Angreifer den Eindruck zu erwecken, dass die Mails vom App Store oder dem iTunes Store stammen. Dabei arbeitet man damit, dass man die Nutzer erschreckt. Denn in den Mails werden hohe Rechnungsbeträge angeführt, diese soll man auf der Apple-Seite verifizieren oder widersprechen. Dafür muss man sich natürlich mit seiner Apple-ID anmelden.


Apple schreibt auf einer dazu eingerichteten Support-Webseite: "Betrüger versuchen häufig, Sie dazu zu bringen, persönliche Daten oder Finanzdaten zu teilen. Hierzu werden Ihnen Nachrichten oder Links zu Websites, die den Anschein haben können, als stammten sie von Apple, gesendet, doch deren eigentlicher Zweck besteht darin, Ihnen Ihre Accountdaten zu stehlen. In einigen Phishing-E-Mails werden Sie aufgefordert, auf einen Link zu klicken, um Ihre Accountdaten zu aktualisieren. Andere sehen möglicherweise wie der Beleg für einen Einkauf im App Store, iTunes Store, iBooks Store oder für Apple Music aus, den Sie bestimmt nicht getätigt haben."

Weiter heißt es: "Geben Sie Ihre Accountdaten niemals auf Websites ein, auf die von diesen Nachrichten weitergeleitet wird, und laden oder öffnen Sie niemals Anhänge, die in diesen Nachrichten enthalten sind."

Microsoft-Konto "gesperrt"

Auch bei Microsoft gibt es derzeit wieder einmal eine größere Phishing-Welle: Aktuell versuchen es die Angreifer, Windows 10-Nutzern einzureden, dass ihre Konten temporär gesperrt worden seien. Zugang bekommt man natürlich nur dadurch, dass man seine Daten auf einer Seite eingibt. Doch auch hier heißt es: Finger weg. Internet, Betrug, Spam, Phishing, Abzocke Internet, Betrug, Spam, Phishing, Abzocke betacontinua / Flickr
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