GameBoy-Klon PocketSprite: Kleinste Konsole der Welt für Hosentasche

Konsole, Game Boy, Mini-Konsole, PocketSprite Bildquelle: PocketSprite
Manchmal braucht es nicht viel, um unterwegs für beste Unterhaltung zu sorgen - so oder so ähnlich lautet wohl das Motto der Macher der tragbaren Mini-Konsole PocketSprite. Das Gerät ist im Grunde eine Art miniaturisierte Version des Nintendo Game Boy und wird derzeit per Crowdfunding finanziert.
Der Bau von Game Boy-Klonen hat sich in der Gemeinschaft der Hardware-Bastler inzwischen zum Volkssport gemausert, doch die meisten derartigen Geräte basieren auf Plattformen wie Arduino und haben daher sehr wenig Leistung. Im Vergleich dazu wirkt der Dualcore-Chip vom Typ ESP32 mit seinen 240 Megahertz fast schon wie ein Rennwagen, ist er doch erheblich schneller. PocketSpriteMikroskopisch klein und doch vielseitig: die PocketSprite Mini-Konsole Besonders viel Leistung braucht das Gerät aber auch nicht, wird es doch lediglich für simple ROMs verwendet, die im Betrieb in den 520 Kilobyte großen Arbeitsspeicher geladen und normalerweise auf den 16 Megabyte internem Flash-Speicher liegen. Im Vergleich zu aktuellen Konsolen-Games sind die ROMs natürlich verschwindend klein. Die PocketSprite ist mit 55x32 Millimetern Grundfläche und einer Bauhöhe von 14 Millimetern extrem kompakt und wird als "kleinste tragbare Konsole der Welt" beworben.

80x64 Pixel müssen reichen

Optisch orientiert sich das Gerät stark am Game Boy von Nintendo, kann aber mit Hilfe eines Anhängers einfach am Schlüsselbund mitgeführt werden. Die ROMs stammen von Systemen wie dem Game Boy, Game Boy Color, Sega Master System und Sega Game Gear. Sie werden von dem hier verbauten Farb-Display auf OLED-Basis auf ganzen 80x64 Pixeln dargestellt und sollen mit mehr als 60 Bildern pro Sekunde laufen.

PocketSpritePocketSpritePocketSpritePocketSprite

Die Kleinstkonsole bringt alle zur Bedienung nötigen Elemente mit, darunter natürlich ein D-Pad, zwei Aktionstasten (A/B) und natürlich die für "Start" und "Select" zu nutzenden Zusatz-Buttons. Die Entwickler installieren ab Werk zwei Emulatoren namens GNUBoy und SMS Plus vor, die eine breite Unterstützung für ROMs der oben genannten klassischen Konsolen bieten.

Um Spiele auf den kleinen Zock-Begleiter zu bringen, muss man sich lediglich mit dem von dem Gerät geöffneten WLAN verbinden und kann dann per Web-Interface die ROMs einfach "herüberziehen". Die Energieversorgung erfolgt mit Hilfe eines ebenfalls in dem Gerät verbauten 250mAh-Akkus, welcher per MicroUSB geladen wird.

Als Bonus haben die Entwickler die grundlegende Funktionalität der klassischen Spiele um ein als "Instant Game Resume" bezeichnetes Feature erweitert, so dass man PocketSprite bei Bedarf einfach kurz abschalten und später an genau der gleichen Stelle im jeweiligen Spiel weitermachen kann. Wer will, kann sogar an der Entwicklung teilnehmen, weil die Macher sämtliche Software der PocketSprite unter Open-Source-Lizenzen stellen.

Die PocketSprite ist über CrowdSupply zu Preisen ab 45 US-Dollar zu haben, da es mittlerweile bei 110 Prozent des Finanzierungsziels angekommen ist, wird es bereits ab Mitte April 2018 an die Unterstützer des Projekts verschickt. Die Kunden haben die Wahl zwischen fertig zusammengebauten Modellen und den als "Hacker Edition" bezeichneten Bastel-Kits. Für knapp 200 Dollar kann man auch eine Sonderedition mit aufwendig gefertigtem Aluminiumgehäuse erwerben. Konsole, Game Boy, Mini-Konsole, PocketSprite Konsole, Game Boy, Mini-Konsole, PocketSprite PocketSprite
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