Apple bringt Patch-Rundumschlag - unter anderem gegen böse Musik
Der Computerkonzern Apple hat nach diversen Negativ-Meldungen zu einem kleinen Befreiungsschlag ausgeholt. Das Unternehmen veröffentlichte Updates für seine Betriebssysteme MacOS und iOS, die eine ganze Reihe von Schwachstellen aus der Welt schaffen - unter anderem auch einen Bug, der die Übernahme eines Rechners über ein Musikstück ermöglichte.
Der fragliche Fehler war durch Informatiker der Universität Seoul entdeckt und unter der Kennung CVE-2018-4094 in die Datenbanken eingetragen worden. Angreifern wurde es hier ermöglicht, Systeme schlicht über eine manipulierte Audio-Datei anzugreifen. Sobald diese abgespielt wurde, führte das System auch den darin enthaltenen Code aus, wodurch letztlich Geräte gekapert und missbraucht werden können. Die Schwachstelle trat sowohl in MacOS Sierra und High Sierra als auch in iOS auf.
Einer der Schwerpunkte des aktuellen Releases von Sicherheits-Updates für die beiden großen Apple-Plattformen waren aber natürlich auch die Prozessor-Bugs, die als Meltdown und Spectre bekannt wurden. Die beiden neueren MacOS-Varianten hatten bereits frühzeitig Aktualisierungen mit ersten Patches erhalten. Inzwischen legt Apple hier noch einmal nach und versorgt auch ältere Versionen.
Des Weiteren arbeitete Apple noch eine Liste diverser kleinerer Fehler ab, über die sich in den letzten Wochen und Monaten Informationen bei den Entwickler-Teams angesammelt hatten. Bedient wurden auch die iOS-Ableger WatchOS und tvOS, die auf den Smartwatches und Set-Top-Boxen des Unternehmens laufen. Hier gab es allerdings keine besonderen Fehler, die über die genannten Probleme hinausgingen.
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Einer der Schwerpunkte des aktuellen Releases von Sicherheits-Updates für die beiden großen Apple-Plattformen waren aber natürlich auch die Prozessor-Bugs, die als Meltdown und Spectre bekannt wurden. Die beiden neueren MacOS-Varianten hatten bereits frühzeitig Aktualisierungen mit ersten Patches erhalten. Inzwischen legt Apple hier noch einmal nach und versorgt auch ältere Versionen.
Textnachricht of Death ist gestoppt
Eine weitere Schwachstelle, die sowohl auf MacOS- als auch iOS-Installationen für erhebliche Probleme sorgen kann, war ein fehlerhafter Umgang mit URLs in Textnachrichten. Wer anderen Anwendern hier etwas Böses wollte, konnte diesen einfach einen Link schicken - und die Vorschau der dahinter liegenden, entsprechend manipulierten Webseite führte dann zu einem Systemabsturz. Der Bug ist nun ebenfalls gefixt.Des Weiteren arbeitete Apple noch eine Liste diverser kleinerer Fehler ab, über die sich in den letzten Wochen und Monaten Informationen bei den Entwickler-Teams angesammelt hatten. Bedient wurden auch die iOS-Ableger WatchOS und tvOS, die auf den Smartwatches und Set-Top-Boxen des Unternehmens laufen. Hier gab es allerdings keine besonderen Fehler, die über die genannten Probleme hinausgingen.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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