USA: Pokémon Go-Nutzer sollen Milliardenschäden verursacht haben
Tausende Verletzte und bis zu 7,3 Milliarden US-Dollar Schaden: laut den Autoren einer neuen Studie soll diese Bilanz Pokémon Go in den USA in den ersten 143 Tagen nach Erscheinen angerechnet werden können. Die gefährlichsten Bereiche sind demnach die Pokéstops.
In ihrer Arbeit wählen die Forscher dabei die Region Tippecanoe County als Basis für ihre Untersuchung - ein Bezirk Indianas mit etwa 170.000 Einwohnern. Wie die Auswertung ergeben haben soll, konnten hier in den ersten 148 Tagen nach Erscheinen von Pokémon Go genau 286 Unfälle registriert werden,134 davon ereigneten sich in unmittelbarer Nähe von Pokéstops.
"Basierend auf den detaillierten Polizeiberichten (...) konnten wir eine auffällige Steigerung an Unfällen mit Fahrzeugen und daraus resultierenden Schäden an Fahrzeugen, Personen und Todesfällen in der Nähe von Pokéstops dokumentieren, wo es Nutzern möglich ist, das Spiel während des Fahrens zu spielen", so die Forscher in der Mitteilung zu ihrer Studie. Ein Untersuchung der Arenen - Orte, wo das Spielen während des Fahrens nicht möglich ist - habe ergeben, dass hier keine vergleichbar auffällige Häufung von Unfällen zu verzeichnen war.
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Das Massenphänomen Pokémon Go sorgt für messbaren Schaden
Dass manche bei dem Spiel Pokémon Go so tief in die Augmented Reality-Welt eintauchen, dass sie ihre Umgebung wohl nur noch eingeschränkt wahrnehmen, konnte man gerade zu den Hochzeiten des Spiels durchaus häufiger beobachten. Wissenschaftler der Purdue University im Bundesstaat Indiana versuchen jetzt in einer Studie mit dem Titel "Death by Pokémon Go" zu ermitteln, welche Schäden durch das Spiel verursacht wurden.In ihrer Arbeit wählen die Forscher dabei die Region Tippecanoe County als Basis für ihre Untersuchung - ein Bezirk Indianas mit etwa 170.000 Einwohnern. Wie die Auswertung ergeben haben soll, konnten hier in den ersten 148 Tagen nach Erscheinen von Pokémon Go genau 286 Unfälle registriert werden,134 davon ereigneten sich in unmittelbarer Nähe von Pokéstops.
"Basierend auf den detaillierten Polizeiberichten (...) konnten wir eine auffällige Steigerung an Unfällen mit Fahrzeugen und daraus resultierenden Schäden an Fahrzeugen, Personen und Todesfällen in der Nähe von Pokéstops dokumentieren, wo es Nutzern möglich ist, das Spiel während des Fahrens zu spielen", so die Forscher in der Mitteilung zu ihrer Studie. Ein Untersuchung der Arenen - Orte, wo das Spielen während des Fahrens nicht möglich ist - habe ergeben, dass hier keine vergleichbar auffällige Häufung von Unfällen zu verzeichnen war.
Hochrechnung auf die gesamte USA klingt dramatisch
Die Wissenschaftler lassen es sich dann auch nicht nehmen, den gesamten Schaden für die USA aus ihren regionalen Daten hochzurechnen - eine Methode, die aufgrund kleiner und schwankender Basiswerte eher nicht als repräsentativ angesehen werden kann. "Wir schätzen die landesweiten Kosten, die durch Nutzer verursacht wurden, die während des Fahrens Pokémon Go spielen, auf 5,2 bis 25.5 Millionen in einem Zeitraum von 148 Tagen", so die Macher. Auf die gesamte USA bezogen wird ein Schaden in Höhe von 2 bis 7,3 Milliarden US-Dollar und bis zu 30.000 Verletzte berechnet.Download Pokémon GO in Deutsch für Android - APK
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