München: Rückkehr von LiMux zu Windows kostet 50 Millionen Euro
Nachdem München über die Rückkehr zu Windows-Software abgestimmt hatte, sollen die IT-Arbeitsplätze der Stadt in den nächsten Jahren erneut umgerüstet werden. Der Stadtrat geht davon aus, dass der Umstieg auf das Betriebssystem Windows 10 und alleine die Schaffung eines einheitlichen IT-Arbeitsplatzes etwa 49,3 Millionen Euro kostet.
Als erste Großstadt in Deutschland hatte München in 2003 einen Umstieg von Windows auf Linux durchgeführt. Allerdings sollen die Mitarbeiter mit der Software unzufrieden gewesen sein, sodass ab 2014 eine Rückkehr zum Betriebssystem der Redmonder geprüft wurde. Während ein erneuter Umstieg zunächst abgelehnt wurde, konnte ein Umzug der Deutschland-Zentrale von Microsoft die Stadt München von der Rückkehr überzeugen.
Unter Berücksichtigung von Anpassungen kann die Migration voraussichtlich nicht vor 2022 abgeschlossen werden. Aus einer Anlage zu einer Sitzungsvorlage gehen jetzt die geschätzten Kosten für das gesamte Projekt hervor. Neben Hardware in Höhe von 4,8 Millionen Euro müssen auch externe Beratung für 24 Millionen Euro und IT-Dienstleistungen für 13,4 Millionen Euro sowie Lizenzen für 29,9 Millionen Euro von der Stadt bezahlt werden. Innerhalb von sechs Jahren sollen inklusive Nebenkosten 86,1 Millionen Euro anfallen.
Zusätzlich schlägt weiterer interner Aufwand mit 3,1 Millionen Euro zu Buche. Die Stadt zählt hierzu hauptsächlich die Schulungen für die eigenen Mitarbeiter. Alle Ausgaben werden mit einer Gutachter-Empfehlung begründet, welche die Steigerung der Leistungsfähigkeit der Stadt-IT behandelt. Aktuell prüft ein Sachverständiger, wie hoch die Kosten für den Wechsel von Libre Office zu Microsoft Office ausfallen.
Umstieg im November beschlossen
Erst in diesem Monat hatte ein Ausschuss des Stadtrats über den Umstieg geurteilt. Dieser hat entschieden, dass ein einheitlicher Windows 10-Client für alle Mitarbeiter der Stadt geschaffen werden soll. Hiermit werden Linux-Systeme sowie ältere Windows-Rechner mit der Zeit vollständig ersetzt. Insgesamt sind gut 18.500 LiMux-Clients und etwa 10.700 ältere Windows-Systeme betroffen. Der einheitliche Client auf Basis von Windows 10 soll schlussendlich bis Ende 2020 verfügbar sein.Unter Berücksichtigung von Anpassungen kann die Migration voraussichtlich nicht vor 2022 abgeschlossen werden. Aus einer Anlage zu einer Sitzungsvorlage gehen jetzt die geschätzten Kosten für das gesamte Projekt hervor. Neben Hardware in Höhe von 4,8 Millionen Euro müssen auch externe Beratung für 24 Millionen Euro und IT-Dienstleistungen für 13,4 Millionen Euro sowie Lizenzen für 29,9 Millionen Euro von der Stadt bezahlt werden. Innerhalb von sechs Jahren sollen inklusive Nebenkosten 86,1 Millionen Euro anfallen.
Zusätzlich schlägt weiterer interner Aufwand mit 3,1 Millionen Euro zu Buche. Die Stadt zählt hierzu hauptsächlich die Schulungen für die eigenen Mitarbeiter. Alle Ausgaben werden mit einer Gutachter-Empfehlung begründet, welche die Steigerung der Leistungsfähigkeit der Stadt-IT behandelt. Aktuell prüft ein Sachverständiger, wie hoch die Kosten für den Wechsel von Libre Office zu Microsoft Office ausfallen.
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