Outdoor-Tablet mit S Pen: Das Samsung Galaxy Tab Active 5 im Test

Wer auf der Suche nach einem 8 Zoll großen, besonders robusten Outdoor-Tablet ist, sollte sich das Samsung Galaxy Tab Active 5 einmal etwas genauer anschauen. Es ist gegen Stöße, Wasser und Staub geschützt und lässt sich sogar mit dem S Pen bedienen. Wie unser Kollege Andrzej Tokarski im Test zeigt, ist das Galaxy Tab Active 5 insgesamt zwar besser als sein Vorgänger, ein Detail hat sich allerdings auch verschlechtert

Gutes Display mit aktivem Stylus

Ein Highlight des Samsung Galaxy Tab Active 5 ist das Display: Dieses ist 8 Zoll groß und es hat eine Auflösung von 1920 x 1200 Pixeln sowie eine maximale Bildwiederholrate von 120 Hertz. Mit 600 Nits ist es außerdem strahlend hell und somit gut für die Verwendung im Freien geeignet. Zum Lieferumfang gehört der S Pen (in einer besonders robusten Variante), der präzise handschriftliche Eingaben und Skizzen ermöglicht.

Das Galaxy Tab Active 5 ist nach IP68 sowie der US-Militärnorm MIL-STD-810H zertifiziert und daher für den Einsatz in raueren Umgebungen wie Fabriken oder Baustellen geeignet. Selbst ohne Schutzcover soll es Stürze aus 1,5 Metern Höhe unbeschadet überstehen. Die Rückseite besteht aus Kunststoff und ist abnehmbar. Dadurch kann dann sogar der Akku gewechselt werden. Auch der Betrieb ohne Akku ist möglich, sofern das Tablet über ein Kabel mit Strom versorgt wird.

Ausgestattet mit einem Samsung Exynos 1380 und bis zu 8 GB RAM ist die Leistung des Tablets ungefähr mit der eines Samsung Galaxy Tab S9 FE vergleichbar und selbst wenn es sich natürlich um kein Gaming-Tablet handelt, laufen somit auch anspruchsvolle Titel. Der interne Speicher ist wahlweise 128 GB oder 256 GB groß und mittels microSD-Karte erweiterbar.

Samsung Dex nur eingeschränkt nutzbar

Als Betriebssystem ist Android 14 mit OneUI 6 installiert. Samsung verspricht vier Jahre große OS-Updates sowie fünf Jahre Sicherheitsupdates. Zwar wird der Desktop-Modus Samsung Dex unterstützt, jedoch lassen sich über den USB-C-Anschluss keine externen Monitore verbinden. Das ist schade, denn beim Vorgänger, dem Galaxy Tab Active 3, war dies noch problemlos möglich. Wer das Feature nutzen will, muss daher auf eine kabellose Verbindung zurückgreifen. Mehr von Andrzej: Test auf TabletBlog.de TabletBlog auf YouTube