Xiaomi Redmi Pad SE 8.7 im Test: Android-Geheimtipp für 100 Euro

Das Xiaomi Redmi Pad SE 8.7 ist bis jetzt nicht lange in Deutschland erhältlich, es ist inzwischen aber bereits für rund 100 Euro zu haben. Somit stellt es eine kostengünstige Option für all jene Nutzer dar, die ein kompaktes Tablet als ein Einstiegs- oder Zweitgerät suchen. Unser Kollege Andrzej Tokarski hat das Redmi Pad SE 8.7 getestet und er zeigt, wo dessen Stärken und Schwächen liegen.

Gutes Display mit etwas geringer Auflösung

Ein großer Höhepunkt des Redmi Pad SE 8.7 ist der Bildschirm. Dieses ist dem Namen entsprechend 8,7 Zoll (22,1 cm) groß und es löst mit 1340 x 800 Pixeln auf. Wer genauer hinschaut, kann dadurch zwar Pixel erkennen, bei der alltäglichen Nutzung fallen diese aber nicht störend auf.

Die maximale Helligkeit beträgt 500 Nits und im Outdoor-Modus sogar 600 Nits. Dadurch ist der Bildschirm selbst bei direktem Sonnenlicht noch gut ablesbar. Die maximale Bildwiederholrate von 90 Hertz lässt Animationen flüssig aussehen und Farben erscheinen kontrastreich und ausgewogen.

Solide Alltags-Performance, Verarbeitung enttäuscht

Zwar steckt im Redmi Pad SE 8.7 "nur" ein Mediatek Helio G85, dennoch lässt sich die Leistung im Alltag als gut bezeichnen. Je nach Ausstattung gibt es bis zu 6 GB RAM, wodurch auch Multitasking flüssig funktioniert. Allerdings lassen sich nicht zwei Apps nebeneinander anzeigen.

Im Test wurde eine Akkulaufzeit von 10,5 Stunden erreicht - das ist in dieser Preisklasse ein ausgezeichneter Wert. Als Betriebssystem ist Xiaomi Hyper OS installiert, welches auf Android 14 basiert. Sowohl die 5-MP-Frontkamera als auch die 8-MP-Rückkamera machen bei gutem Licht akzeptable Fotos, offenbaren bei Dunkelheit aber sichtbare Schwächen. Ebenfalls nicht ganz überzeugen kann die Verarbeitung, da das Gehäuse vollständig aus Kunststoff besteht. Mehr von Andrzej: TabletBlog.de TabletBlog auf YouTube
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