Von wegen nicht erweiterbar: So rüstet man kompakte Rechner auf

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Kompakte Systeme oder All-in-One-PCs werden noch immer viel zu oft unterschätzt. Vermeintliche Profis kritisieren vor allem die mangelhaften Möglichkeiten zur Erweiterung. Allerdings muss das heute dank hinreichend weit entwickelter Schnittstellen gar keine Rolle mehr spielen. Das zeigt unser Kollege Timm Mohn am Beispiel eines so genannten Stand Hubs von Satechi.

Timm nutzt seit einiger Zeit einen Mac Mini für seine Arbeiten am Schreibtisch - insbesondere auch für den Videoschnitt. Da ist es beispielsweise ärgerlich, dass Speicherkarten nicht als Medium vorgesehen sind und man einen entsprechenden Reader auch nur umständlich auf der Rückseite des kleinen Apple-Rechners nutzen kann. Das Satechi-Produkt bietet hier eine gute Option an.

Ports von vorn

Im Grunde hat man es hier mit einer Art Docking-Station zu tun, wie man sie auch von Notebooks kennt - nur eben mit dem Unterschied, dass sie genau für die Zusammenarbeit mit dem Mac Mini konzipiert ist und mit diesem eine optische Einheit bildet. Das Apple-System wird dafür auf den Stand Hub gestellt, auf der Rückseite verbindet man beide Geräte über einen USB-C-Anschluss.

Fortan kann man nun von vorn auf eine ganze Reihe von Anschlüssen zurückgreifen. Es gibt einen USB-C-Port, der allerdings nicht die volle Leistung des Standards mitbringt, drei USB-3.0-Anschlüsse, einen Kopfhöreranschluss und jeweils einen Steckplatz für MicroSD- und SD-Speicherkarten. Eine aktive Kühlung soll den oben stehenden Rechner vor Überhitzung schützen.

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Der Mini kann Thunderbolt mit 40 Gigabit. Da jetzt ein Schnödes USB-Gerät anzuschließen ist Verschwendung.
 
@toco: stimmt schon; vermutlich gibt es aber keinen so gut abgestimmten Hub oder Dock mit TB3 und offenbar nicht einmal mit USB 3.1 (das mit zumindest 10 GBit/s).
Da verstehe ich die vorgestellte Ergänzung (Aufrüstung ist es aber kaum), aber diese Einbuße hätte erwähnt werden sollen.
 
Intonationswunder ;) Im Ernst, Timm, daran solltest Du arbeiten. Vielleicht liegt's auch am Mikrofon. Aber klingt wirklich schlimm. Inhaltlich aber absolut OK. Danke für den Beitrag.
 
@mrem: ich nehme es mit zu Herzen, hast du ein Beispiel, damit ich mirs genauer anschauen kann?
 
@mrem: (also ich meine bspw einen time Code für eine besonders schlimme Passage)
 
@Erbsenmatsch: es zieht sich durch das ganze Video, aber z.B. die ersten 10 Sekunden "[...] mit ordentlich POWER daher [...]". Man kann sicher einige Wörter hervorheben / betonen, aber hier ist es etwas drüber, imho. PS: andere Stellen sind dagegen sehr leise und schon fast genuschelt. Ich würde mir als Hilfe einfach mal die Audiospur ansehen und die Ausschläge nach oben betrachten - und genauso auch die leisen Passagen. PPS: Hör dir auch mal 1:18 - 1:28 an. Du sprichst auch meistens viel zu schnell und dadurch leider oft undeutlich. Ist aber nichts, woran man nicht arbeiten könnte - und ich meine das nicht böse. Im Gegenteil, der Beitrag ist ansonsten wirklich nett gemacht und (abgesehen vom Staub ;)) visuell auf einem recht guten Niveau.
 
@mrem: danke schön! Ich hab auch aus ehrlichem Interesse nachgefragt, weil es wie legitimes Feedback klang. Ich arbeite dran :)
 
Also die Überschrift passt da nicht wirklich, finde ich. Ich dachte hier geht es um wirklich aufrüsten von Mini PCs. Nen USB Hub kann man doch immer an jedem PC anschließen, sofern ein freier USB Anschluss vorhanden ist.
Der Hub ist für mich da jetzt nicht wirklich ne Aufrüstung von nem Mini PC.
 
@bisy: Clickbaitüberschrift - buissnes as usual. Hätt ich gewusst das es um Apple geht hätte ich den Artikel erst gar nicht angekuckt. WTF
 
Was ist denn ein "USB-C-Port, der allerdings nicht die volle Leistung des Standards mitbringt"?
Typ C ist einfach nur die Port- bzw. Steckerform und sagt nichts über die Geschwindigkeit aus. Diese kann auch bei Typ-C-Steckern von 480 MBit/s (USB 2.0) über 5, 10 oder 20 GBit/s (USB 3.0, 3.1 oder 3.2) bis hin zu 40 GBit/s (Thunderbolt 3, ab ca. Ende 2020 ggf. auch USB4) liegen.

Und danach heißt es "drei USB-3.0-Anschlüsse", ohne wiederum die Steckerform zu erwähnen. Für eine IT-Seite ist das schon ärgerliches wischiwaschi-Gestammel, ihr seid doch kein sog. "Lifestyle"- oder Gartenmagazin o.ä.!

Schreibt doch einfach dazu, welche Geschwindigkeit welcher Port liefert. Vermutlich müsste die präzise Formulierung lauten: vier USB 3.0-Anschlüsse (bzw. USB 3.2 Gen 1), davon drei mit Typ-A- und einer mit Typ-C-Anschluss (oder -Port, um zweimal Anschluss zu vermeiden).
 
Ist an sich ein interessanter Artikel, aber vom Titel her hätte ich etwas anderes erwartet. Der deutet nämlich, ebenso wie die folgende Textpassage "Vermeintliche Profis kritisieren vor allem die mangelhaften Möglichkeiten zur Erweiterung", vielmehr daraufhin, dass sich Mini-PCs Leistungsmäßig erweitern ließen. Eine Erweiterung der Ports durch Dongles oder USB-Hubs halte ich ehrlich gesagt nicht für sonderlich revolutionär, da derartige Möglichkeiten bereits seit Jahren bestehen.
Interessanter wäre es gewesen, wenn du gezeigt hättest, wie ich einem derartigen PC eine (externe) Grafikkarte nachrüste (Thunderbolt lässt das meines Wissens nach theoretisch zu), wie ich den Speicher austausche (bietet sich bei Apple jetzt eher nicht an, aber z. B. anhand eines Intel NUCs hättest du das zeigen können), oder wie ich einen anderen, neueren Prozessor verbauen kann (etc. ...). Das sind nämlich die "mangelhaften Möglichkeiten zur Erweiterung" die von den "vermeintlichen Profis" zumeist kritisiert werden.
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