Von wegen nicht erweiterbar: So rüstet man kompakte Rechner auf

Kompakte Systeme oder All-in-One-PCs werden noch immer viel zu oft unterschätzt. Vermeintliche Profis kritisieren vor allem die mangelhaften Möglichkeiten zur Erweiterung. Allerdings muss das heute dank hinreichend weit entwickelter Schnittstellen gar keine Rolle mehr spielen. Das zeigt unser Kollege Timm Mohn am Beispiel eines so genannten Stand Hubs von Satechi.

Timm nutzt seit einiger Zeit einen Mac Mini für seine Arbeiten am Schreibtisch - insbesondere auch für den Videoschnitt. Da ist es beispielsweise ärgerlich, dass Speicherkarten nicht als Medium vorgesehen sind und man einen entsprechenden Reader auch nur umständlich auf der Rückseite des kleinen Apple-Rechners nutzen kann. Das Satechi-Produkt bietet hier eine gute Option an.

Ports von vorn

Im Grunde hat man es hier mit einer Art Docking-Station zu tun, wie man sie auch von Notebooks kennt - nur eben mit dem Unterschied, dass sie genau für die Zusammenarbeit mit dem Mac Mini konzipiert ist und mit diesem eine optische Einheit bildet. Das Apple-System wird dafür auf den Stand Hub gestellt, auf der Rückseite verbindet man beide Geräte über einen USB-C-Anschluss.

Fortan kann man nun von vorn auf eine ganze Reihe von Anschlüssen zurückgreifen. Es gibt einen USB-C-Port, der allerdings nicht die volle Leistung des Standards mitbringt, drei USB-3.0-Anschlüsse, einen Kopfhöreranschluss und jeweils einen Steckplatz für MicroSD- und SD-Speicherkarten. Eine aktive Kühlung soll den oben stehenden Rechner vor Überhitzung schützen.

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