GoPro Hero 11 Black: Actioncam mit sehr hoher Auflösung im Test

Bei der GoPro Hero 11 Black, die hier den Test zu bestehen hat, handelt es sich um eine Actionkamera mit GP2-Prozessor. Die Kombination aus besagtem Prozessor und einem neuen Sensor ermöglicht eine höhere Auflösung. Videoaufnahmen lösen mit bis zu 5,3K bei 60 fps auf. Rückseitig ist ein zwei Zoll großes Farbdisplay verbaut. Das Display auf der Front hingegen ist 1,4 Zoll (3,56 cm) groß. Die bereits länger etablierte Sprachsteuerung ermöglicht es, die Kamera über Sprachbefehle zu bedienen. Die GoPro Hero 11 Black bleibt in der neuen Ausführung mit 153 Gramm leicht genug, um an verschiedenen Orten und Winkeln befestigt zu werden. Ähnlich wie die Vorgänger ist die Hero 11 Black bis zu einer Tiefe von 10 Metern wasserdicht.
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Als erste GoPro-Kamera kommt die Hero 11 Black mit einem Easy-Modus, welcher die Bedienung sonders einfach gestalten soll, daher. GoPro kommt mit dem leichten Modus Kritikern entgegen, die das Menü der Actionkamera, auch aufgrund von ProTune, derweil für etwas zu komplex halten. Jede Lichtsituation bedarf einer anderen Einstellung. Werden vor einer Aufnahme bereits die richtigen Settings gewählt, reduziert sich die Post-Produktions-Zeit. Es empfiehlt sich, verschiedene Settings auszuprobieren, um ein Fingerspitzengefühl für die richtigen Einstellungen zu bekommen. Spätestens beim Endresultat dürfte klar sein, dass sich die Mühe gelohnt hat. Unser Kollege Timm Mohn meint, dass auch eine minimal falsch eingestellte Szene besser ist als keine Aufnahme. Wer längerfristig mit der Kamera arbeitet, wird den Easy-Modus schnell nicht mehr brauchen.

Nachtmodus inklusive

Die Kamera verfügt über eine Vielzahl von Einstellungen und Modi, darunter auch einen Nachtmodus, der bei schlechten Lichtverhältnissen sehr nützlich sein kann. Timm hat die Kamera in den letzten Wochen in verschiedenen Licht- und Wettersituationen verwendet. Dabei gelangen der Hero 11 Black im Vergleich zu den Vorgängern teils deutlich bessere Aufnahmen. Mit an Bord ist nun HyperSmooth 5. Die verbesserte Stabilisierungstechnologie ermöglicht es, auch bei ruckelnden Bewegungen oder während einer Motorradfahrt, ruhige Aufnahmen zu machen. Die GoPro-eigene Bildstabilisierung hat sich über die Jahre so stark weiterentwickelt, dass HyperSmooth 1 im Vergleich zur aktuellen Version gar nicht mehr so smooth wirkt. Dass die Technologie 2018 bereits erstaunliches leistete, spricht für den großen Sprung, den HyperSmooth seither gemacht hat. Die meisten Aufnahmen im oben stehenden Video wurden mit Chesty gedreht. Mit dem Brustgurt bleiben selbst Aufnahmen auf dem Urtopia Carbon One schön stabil. Über die Halterung lässt sich die Position der Kamera etwas variieren, während der Zuschauer im Zentrum des Geschehens bleibt.

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GoPro hat in den vergangenen Jahren die Akkulaufzeit hartnäckig verbessert. Generell gilt: mit ausgeschalteter Sprachsteuerung, ohne Wi-Fi etc., kann die Laufzeit der Actioncam verlängert werden. Erfreulicherweise ist das bei der GoPro Hero 11 Black nicht zwangsläufig notwendig. Dafür sorgen die neuen Enduro-Akkus, die jetzt standardmäßig beiliegen. Für sorglose Aufnahmen auf der Piste empfehlen sich eine 1 TB microSD-Karte und zwei zusätzliche Akkus. Für die Actioncam ist darüber hinaus viel Zubehör verfügbar. Wer mit der GoPro Hero 11 erstmalig eine solche Kamera kauft und sich somit auch mit Accessoires eindecken möchte, sollte zuvor auf jeden Fall den Preisvorteil von GoPro Plus bedenken. Auf Amazon ist die Kamera tagesaktuell für 399 Euro verfügbar.

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