HoverAir X1 ProMax: Kleine Kameradrohne zum hohen Preis im Test

Bei der HoverAir X1 ProMax handelt es sich um eine smarte Kamera-Drohne. Sie wird bis zu 42 km/h schnell. Die Drohne filmt u. a. in 8K, 4K und Full-HD. Die X1 ProMax verfügt über 64 GB internen Speicherplatz. Außerdem können SD-Karten mit bis zu 1 TB Speicherplatz verwendet werden. Die X1 ProMax zeichnet sich durch ihre zehn Flugmodi aus, in denen sie ohne Fernbedienung fliegt. Im Auslieferungszustand wiegt die Drohne 193 Gramm. Die HoverAir X1 ProMax ist sehr kompakt und passt gut auf die Handfläche, von der sie bei den meisten Menschen starten dürfte.

Die Drohne selbst kommt in einem schicken Karton daher. An jenem ist außen erkenntlich, um welches Bundle es sich handelt. HoverAir hat einige interessante Zubehörteile entwickelt, die gerade sportlich begeisterte Menschen in unterschiedlichen Disziplinen abholen. Dem Kombi liegt direkt eine Transporttasche bei. Jene ist von einem ersten Anleitungsheftchen umhüllt. Der wichtigste Hinweis dürfte wohl der auf die App (Android / iOS) sein. Der Drohne liegt eine extra Rahmenprobe bei, die man versuchen soll, zu beschädigen. Trotz einiger Stürze ist die Drohne unseres Kollegen Timm Mohns noch unbeschädigt. Der Drohne liegt außerdem noch ein USB-C-Kabel bei.
HoverAir X1 ProMax (Unboxing) HoverAir X1 ProMax (Unboxing) HoverAir X1 ProMax (Unboxing)
Zusammengeklappt ist die Drohne erfreulich klein: Sie passt ohne Probleme in eine Jackentasche. Auch wenn man am Anfang vielleicht Sorge wegen der freiliegenden Kamera hat, stellt dies in der Praxis kein Problem dar. An der Oberseite sind die Buttons sowie der Bildschirm gut sichtbar und erreichbar. Über die Unterseite wird die Drohne aufgeklappt. Das ist wirklich sehr einfach möglich. Der Aufbauaufwand ist deutlich geringer als der einer DJI Mini 4 Pro. Die Drohne verfügt über rückseitige Sensoren, um Kollisionen zu vermeiden. Auch auf der Unterseite sind Sensoren angebracht. Mit jenen wird u. a. die Landung auf der Hand realisiert.

Zu Beginn möchte die Drohne eingerichtet werden. Für die Einrichtung sollte man sich etwas Zeit nehmen und diese nicht kurz vor dem ersten Start durchführen. Es folgt ein kleines Tutorial, bei dem man lernt, wie man die Drohne auf der Hand landet. Das ist auch keine schlechte Idee, gerade wenn man das bisher nicht gemacht hat. In den letzten Monaten habe ich auch einige Freunde die X1 ProMax starten und landen lassen, und einige erschrecken sich durchaus beim Start bzw. bei der Landung.

Regelmäßige Updates

Die X1 ProMax erhält regelmäßig Updates. Im Monat dürfte es mindestens ein Firmware-Update geben. Selbst die Akkus werden dabei auf den neuesten Stand gebracht. Durch die verschiedenen automatischen Programme ist es aber nicht wirklich nötig, die App zu nutzen. Verwendet man die Drohne eine Weile, merkt man, wie sehr HoverAir auf die Kundschaft hört: In einem Modus kann man derweil Videoeinstellungen auf alle Flugmodi übertragen. Hat man zuvor vereinzelt vertikal gefilmt, kann man sich nun sicher sein, dass alle Modi wieder horizontal filmen. Seit es dieses Feature gibt, benötigt man die App immer weniger.

Der Akku lässt sich leicht entnehmen. Der Hersteller gibt die Akkulaufzeit mit 16 Minuten an. Auch wenn diese natürlich von den Umgebungsbegebenheiten abhängig ist, hält der Akku der X1 ProMax, was er verspricht. Wer mehr Laufzeit braucht, sollte sich die entsprechende Anzahl an Zusatzakkus kaufen. Plant man den Drohnen-Trip entsprechend, kommt es auch zu keinen Frustrationen. Rechnet man die Drohne mit, können beim Combo-Bundle bis zu drei Akkus gleichzeitig geladen werden. Der HoverAir-Charger kann 65 Watt ausgeben. Sobald das Dual-Ladegerät mit Strom versorgt ist, leuchten LEDs auf, die den aktuellen Akkustand und die voranschreitende Ladung anzeigen.

HoverAir X1 ProMax (Unboxing)HoverAir X1 ProMax (Unboxing)HoverAir X1 ProMax (Unboxing)HoverAir X1 ProMax (Unboxing)HoverAir X1 ProMax (Unboxing)HoverAir X1 ProMax (Unboxing)

Die Drohne kommt mit 64 GB internem Speicher daher. Zusätzlich kann eine SD-Karte genutzt werden. Im vorliegenden Fall wurde der interne Speicherplatz nicht einmal verwendet. Gerade wenn man mal länger mit der Drohne wegfährt, sollte man sich auf jeden Fall eine passende Speicherkarte zulegen. Sollte man doch mal die SD-Karte vergessen haben, kann der interne Speicherplatz aber zumindest etwas aushelfen. Sind alle Akkus vollständig aufgeladen, ist die X1 ProMax bereit für Abenteuer. Die Grundversion der HoverAir X1 ProMax ist aktuell für 759 Euro auf Amazon verfügbar. Das Bundle mit zweitem Akku und Tasche listet Amazon derzeit für 1017 Euro. Auf der Artikelseite lässt sich ein 5-%-Gutschein einlösen.

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