Fußball-EM auf 200 Zoll: Der JMGO N1S 4K-Beamer im Test

Beim JMGO N1S 4K handelt es sich um die 4K-Variante des beliebten Full-HD-Projektors. Als Lichtquelle kommt ein Triple-Laser zum Einsatz. Der Hersteller hat nicht nur die Auflösung erhöht, sondern auch die Lichtleistung: Der neue Projektor wird 1100 ISO-Lumen hell. Damit ist er halb so hell wie die nächste Stufe im N1S-Lineup, aber auch deutlich kompakter. Beim ersten Start kann wahlweise ein Basic-TV oder Google TV eingerichtet werden. Für die meisten Dinge abseits von HDMI und YouTube wird allerdings Google TV benötigt. Möchte man nur FIFA über HDMI spielen, ist die Einrichtung von Google TV aber nicht nötig.
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Die Frauen-EM ist im vollen Gange. Unser Kollege Timm Mohn hat sich die Frage gestellt, ob der Projektor sich mit der erhöhten Lichtleistung für privates Public Viewing eignet. JMGO ist für den Sound seiner Projektoren bekannt. Auf dem Balkon kommt folglich schnell Stadion-Feeling auf. Allerdings: Der Klinkenanschluss wurde entfernt. Sound kann daher nur über HDMI 2.1 oder Bluetooth ausgegeben werden.

Die Bildausrichtung geht zügig

Das Bild des JMGO N1S 4K wird über das herstellereigene FlexiSmart Adaptive System 2.0 angepasst. Unter dem Begriff fasst JMGO u. a. die Auto-Keystone-Korrektur, die Bildanpassung und den Autofokus zusammen. Sei es auf dem Balkon oder im Garten: Die Public-Viewing-Gäste dürfen ein gut ausgerichtetes Bild erwarten. Das ist beim N1S 4K schnell der Fall. Ist man mit dem Ergebnis nicht ganz zufrieden, kann einfach nachjustiert werden.

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Der HDR10-Beamer bringt Google TV und einige Streaming-Anbieter mit. Im Hinblick auf die Performance sieht der N1S 4K keine Rote Karte: Obwohl einige Kundenbewertungen Lags bemängeln, kann man sich zuverlässig durchs System navigieren. Laut JMGO kann ein 200-Zoll-Bild erzeugt werden. Liegen Inhalte in HDR vor, schaltet der Projektor automatisch um. Der Kontrast liegt bei 1000:1, der BT.2020-Farbraum wird zu 110 Prozent unterstützt. Standardmäßig ist MEMC aktiviert, kann aber erfreulicherweise ausgeschaltet werden. Laut Hersteller können 1,07 Milliarden Farben dargestellt werden. Die deutschen Fußballerinnen können eine lange Zeit spielen: Die Laserlichtquelle soll mindestens 25.000 Stunden durchhalten.

Für den Preis vom N1S 4K erhält man auch das Flaggschiff von vor zwei Jahren: den N1 Ultra. Der N1S Pro kostet gerade mal 400 Euro mehr, ist aber doppelt so hell. Wer vor allem Wert auf den Fußabdruck im Handgepäck legt, ist beim N1S 4K genau richtig: Der Projektor vereint die höhere Auflösung seiner großen Brüder mit den kompakten Abmessungen seines Vorgängers. Er ist dadurch auch im Alltag weniger auffällig. Zum Prime Day bietet Amazon den JMGO N1S 4K für 899 Euro an. JMGO bietet eine 30-tägige Geld-zurück-Garantie an. Mehr von Timm: Nerdbench auf YouTube
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