Sony FE 24 mm f/2.8 G: Fast dreimal teurer als ähnliche Konkurrenz

Sony hat mit dem Objektiv FE 24 mm f/2.8 G eine sehr kompakte Festbrennweite ins Programm genommen. Das System ist sehr leicht, aber trotzdem aufgrund eines Metallgehäuses robust genug für den Einsatz unterwegs. Die Kollegen von ValueTech TV haben es natürlich direkt getestet.

Die Bildqualität ist ziemlich gut geraten, lediglich in den Rand-Bereichen kann es in bestimmten Situationen kleinere Schwächen geben. Und auch im Video-Modus kann man aus dem Objektiv einiges herausholen. Im direkten Vergleich mit einem entsprechenden Tamron-Objektiv muss das Sony-Produkt aber deutlich zurückstecken.

Dies spricht natürlich gegen eine Empfehlung für das Sony-Objektiv. Denn hier muss man natürlich den Preis berücksichtigen. Das Sony-Produkt wird immerhin fast 700 Euro kosten, während man für die Konkurrenz von Tamron nur 250 Euro hinlegen muss.

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Sony eShop Preise oder richtige Strassenpreise? Weil die Strassenpreise sind meist schon von Anfang an meist 10 % günstiger.

Festbrennweit Objektive kosten halt, dazu hat es einen doppelter Linearmotor für schnellen, präzisen und leisen Autofokus. Im weiteren, die G Serie von Sony, die allesamt staub- und spritzwassergeschützt sind, anhand von dem haben diese Objektive schon einen Aufpreis.
 
@AlexKeller: Was machen 10% aus, wenn die Scherbe fast das dreifache kostet? Übrigens sind es Zoomobjektive, die die kompliziertere, teurere Objektivrechnung aufweisen (bei vergleichbarer Öffnung).
 
@rallef: Zoomobjektive und Vergleichbare Öffnung? Noch nie gesehen.. .

Mir wäre persönlich der F-Wert dieser Linse zu niedrig. Für eine Festbrennweite, sei es auch im Weitwinkelbereich wo man das weit weniger anwendet, wünsche ich mir mindestens F2.2 wenn nicht 1.x
 
@MiezMau: Wir reden hier über eine 24er Festbrennweite mit f/2,8... das ist im eigentlichen Sinn kein Hexenwerk, so eins habe ich schon vor 40 Jahren in guter Qualität besessen.

Auf der anderen Seite sind Standardzooms in dem Bereich (zB das klassische 24-70 f/2,8) Mainstream. Wie ich oben geschrieben habe, deutlich aufwändiger, schwerer, teurer und mit sonstigen Kompromissen.

Dass es auch lichtstärkere Festbrennweiten gibt, dazu noch in besserer Qualität, bestreitet ja keiner, nur geht es in dieser Nachricht nicht darum... Kann ich ja auch nichts dafür, dass Sony jetzt ein 2,8er herausgebracht hat.

Das zum Vergleich herangezogene Tamron hat übrigens die gleichen Kenndaten, bei deutlich besserer Qualität als das Sony.
 
@rallef: Ok hast reicht, es gibt Zoomobjektive mit f/2.8, aber die sind nicht Mainstream sondern kosten dann schon über 1k Euro. Die billigeren Mainstream sind eher so um 3.5 bis 5.6 oder so. Aber meistens haben Festbrennweiten niedrigere F-Werte und sind somit Lichtempfindlicher..
 
@MiezMau: Nein. Das Tamron 17-28 mm f/2.8 für den Sony-E-Mount kostet ebenfalls um 800 Euro und ist offensichtlich noch deutlich flexibler, da man bis in den Ultraweitwinkel kommt. Und ja, beides Kleinbild-tauglich.

Das Sony ist einfach überteuert^^
 
@Stratus-fan: ich bevorzuge dennoch ein 35mm mit f/1.8 oder sogar f/1.4.
Dies können Zoomobjektive leider nicht leisten
 
@AlexKeller: Schau doch im Preisvergleich ;) Das SEL-24F28G hat derzeit auch einen Ladenpreis von 699 €. Egal ob bei Sony, Foto-Fachhandel, Amazon oder Mediamarkt.
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