Sigma 17-40 mm F1.8 DC Art: Nachfolger eines Erfolgsmodells im Test

Das Sigma 17-40 mm F1.8 DC Art gehört zweifellos zu den Objektiven, die in große Fußstapfen treten. Denn der Vorgänger, das 18-35mm F1.8 hat sich einen nicht gerade kleinen Freundeskreis erarbeitet. Die Kollegen von ValueTech TV haben getestet, ob der Neuling seiner Aufgabe gewachsen ist.

Das Sigma 17-40 mm F1.8 DC Art ist nicht nur eine technische Neuerung, sondern bietet auch eine kompaktere und leichtere Bauweise im Vergleich zu seinem Vorgänger. Mit einem Gewicht von etwa 530 Gramm (560 Gramm für die Canon RF-Version) ist es deutlich leichter als das alte 18-35mm, das fast 300 Gramm mehr wog. Dies macht es zu einer attraktiven Option für Fotografen und Videografen, die viel unterwegs sind. Sigma 17-40mm F1.8 DC ArtDas Sigma 17-40 mm F1.8 DC Art Das Objektiv verfügt über ein 67-mm-Filtergewinde, was angesichts der Lichtstärke von F1.8 für einen so weiten Brennweitenbereich bemerkenswert klein ist. Die Verarbeitung ist robust, und die Bedienelemente sind gut platziert. Bei der Fujifilm X-Variante gibt es einen AF-AFL-Umschalter, während die Canon RF-Version mit einem Kontrollring ausgestattet ist, der im Kameramenü angepasst werden kann. Die manuelle Fokussierung ist präzise, und der Autofokus funktioniert schnell und zuverlässig. Das Objektiv ist jedoch nicht stabilisiert, was bedeutet, dass wir ein stabilisiertes Kameragehäuse benötigen, insbesondere bei Videoaufnahmen.

Die Bildqualität des Sigma 17-40 mm F1.8 DC Art wurde an der Canon EOS R7 getestet, einer APS-C-Kamera mit 32 Megapixeln. Im Weitwinkelbereich bei 17 mm zeigt das Objektiv eine solide Leistung im Bildzentrum, wobei der Kontrast bei Blende F1.8 noch gesteigert werden kann. Die Ecken zeigen jedoch Schwächen und benötigen ein Abblenden, um akzeptable Ergebnisse zu erzielen. Chromatische Aberrationen sind ebenfalls ein Problem, das selbst bei Abblendungen nicht vollständig behoben wird.

Bei 28 mm zeigt das Objektiv seine Stärke: Der Kontrast und die Schärfe im Bildzentrum sind beeindruckend. Die Ecken sind bei Blende F1.8 gut korrigiert, und die chromatischen Aberrationen sind kaum sichtbar. Diese Ergebnisse machen das Objektiv ideal für Landschafts- und Architekturfotografie. Bei 40mm, der längsten Brennweite, zeigt das Objektiv eine gemischte Leistung. Die Schärfe und der Kontrast verbessern sich beim Abblenden, jedoch bleibt die Schärfe in den Ecken hinter den Ergebnissen bei 28 mm zurück. Auch die chromatischen Aberrationen treten hier wieder auf, sind jedoch besser kontrolliert als bei 17 mm.

Das Sigma 17-40 mm F1.8 DC Art ist besonders für Videografen geeignet. Der schnelle, lineare Autofokus ermöglicht flüssige und präzise Fokussierungen, was bei Videoaufnahmen entscheidend ist. Die Möglichkeit, das Objektiv mit verschiedenen Bajonetten zu verwenden, macht es vielseitig einsetzbar. Für Canon-Nutzer ist es besonders spannend, da es die Canon EOS R7 optimal ergänzt und die Möglichkeiten für kreative Videoaufnahmen erweitert. Sigma 17-40mm F1.8 DC ArtBeispiel-Foto des Sigma 17-40 mm F1.8 DC Art Der Preis für das Sigma 17-40 mm F1.8 DC Art liegt bei etwa 999 Euro. Dies mag zunächst hoch erscheinen, aber wir müssen bedenken, dass es zwei bis drei Festbrennweiten ersetzen kann. Mit einer durchgehenden Lichtstärke von F1.8 bietet es eine hervorragende Flexibilität und Qualität. Zudem sind die 530 Gramm für ein solches Objektiv durchaus akzeptabel. Mehr von ValueTech: ValueTech - Technik. Einfach. ValueTech auf YouTube