Sigma 15mm F1.4 DC: Kleine Festbrennweite schlägt Fujifilm im Test
Im direkten Vergleich mit dem elf Jahre alten Fujifilm XF 16mm F1.4 R WR positioniert sich das neue Sigma 15mm F1.4 DC Contemporary als moderne, kompaktere Alternative. Es bietet einen schnelleren Autofokus, deutlich geringeres Gewicht und überzeugt bei Offenblende mit hoher Schärfe im Bildzentrum. Fujifilm bleibt hingegen stark bei der Verzeichnungskorrektur, chromatischen Aberrationen und im Nahbereich, wie ein Test durch die Kollegen von ValueTech TV zeigt.
Beide Objektive sind für APS-C-Sensoren gedacht. Während das Fujifilm rund 375 Gramm wiegt, bringt das Sigma je nach Anschluss nur etwa 220 bis 240 Gramm auf die Waage. Auch beim Filterdurchmesser (58 mm statt 67 mm) zeigt sich das Sigma kompakter. Preislich liegt es mit einer UVP von 499 Euro deutlich unter dem Fujifilm, das sich bei etwa 869 Euro eingependelt hat. Im Handling punktet Sigma zusätzlich mit einem Blendenring; Fujifilm bietet dafür einen klassischen AF/MF-Schalter.
In der Praxis liefert das Sigma bei F1.4 die sichtbar höhere Schärfe und mehr Kontrast in der Bildmitte. Ab F2.8 bis F4 legt es weiter zu. Beide Objektive benötigen jedoch deutliches Abblenden, etwa auf F5.6 bis F8, um in den Bildecken überzeugende Ergebnisse zu erzielen. Für Astrofotografie oder nächtliche Landschaften ist das relevant.
Unterm Strich bietet das Sigma das ausgewogenere Gesamtpaket aus Gewicht, Preis und Leistung in der Bildmitte. Für viele Anwender im Fujifilm-X-System dürfte es die pragmatischere Wahl sein, insbesondere für Reise, Reportage und Video. Das Fujifilm bleibt interessant für Fotografen, die besonderen Wert auf optische Korrektur und Nahbereichsleistung legen und den höheren Preis akzeptieren.
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Beide Objektive sind für APS-C-Sensoren gedacht. Während das Fujifilm rund 375 Gramm wiegt, bringt das Sigma je nach Anschluss nur etwa 220 bis 240 Gramm auf die Waage. Auch beim Filterdurchmesser (58 mm statt 67 mm) zeigt sich das Sigma kompakter. Preislich liegt es mit einer UVP von 499 Euro deutlich unter dem Fujifilm, das sich bei etwa 869 Euro eingependelt hat. Im Handling punktet Sigma zusätzlich mit einem Blendenring; Fujifilm bietet dafür einen klassischen AF/MF-Schalter.
In der Praxis liefert das Sigma bei F1.4 die sichtbar höhere Schärfe und mehr Kontrast in der Bildmitte. Ab F2.8 bis F4 legt es weiter zu. Beide Objektive benötigen jedoch deutliches Abblenden, etwa auf F5.6 bis F8, um in den Bildecken überzeugende Ergebnisse zu erzielen. Für Astrofotografie oder nächtliche Landschaften ist das relevant.
Stärken und Schwächen
Bei typischen Weitwinkel-Schwächen zeigt sich ein gemischtes Bild: Das Fujifilm weist bei Offenblende ausgeprägte Koma an den Rändern auf, was Punktlichtquellen sichtbar verzerrt. Das Sigma kontrolliert diese besser, zeigt jedoch etwas stärkere chromatische Aberrationen und eine höhere Verzeichnung, die digital korrigiert werden sollte. Im Nahbereich erreicht Fujifilm mit einem Abbildungsmaßstab von etwa 1:5 Vorteile gegenüber Sigmas rund 1:8. Auch beim Autofokus liegt das modernere Sigma vorn: Der Antrieb arbeitet schnell und nahezu geräuschlos - ein Pluspunkt für Video und Vlogging. Das Fujifilm fokussiert solide, aber hörbar und etwas langsamer.Unterm Strich bietet das Sigma das ausgewogenere Gesamtpaket aus Gewicht, Preis und Leistung in der Bildmitte. Für viele Anwender im Fujifilm-X-System dürfte es die pragmatischere Wahl sein, insbesondere für Reise, Reportage und Video. Das Fujifilm bleibt interessant für Fotografen, die besonderen Wert auf optische Korrektur und Nahbereichsleistung legen und den höheren Preis akzeptieren.
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