AstrHori AF 27 mm f2.8: Objektiv-Spitzenleistung im Miniformat
Das AstrHori AF 27 mm F2.8 richtet sich an Nutzer von APS-C-Kameras und ist für Fujifilm X, Nikon Z und Sony E erhältlich. Für nur 149 Euro bietet das Objektiv überraschend gute Leistungen - besonders in puncto Bildschärfe. Unsere Kollegen von ValueTech TV haben das Objektiv einem Test unterzogen.
Mit einem Gewicht von nur 165 Gramm ist das Objektiv sehr mobil und dennoch solide verarbeitet. Zwar fehlt eine vollständige Wetterabdichtung, dafür gibt es einen praktischen USB-C-Anschluss für Firmware-Updates - ungewöhnlich in dieser Preisklasse.
Die Bedienung erfolgt über einen stufenlosen Blendenring, ein 39-mm-Filtergewinde steht ebenfalls zur Verfügung. Im Test an der Sony Alpha 7R IV zeigte das Objektiv im APS-C-Modus bereits bei Offenblende eine hervorragende Schärfeleistung - sowohl im Zentrum als auch an den Rändern. Abblenden bringt keine sichtbare Verbesserung, der Kontrast bleibt durchweg hoch.
Die Naheinstellgrenze von rund 30 Zentimetern schränkt Nahaufnahmen etwas ein, ist für den Alltagseinsatz aber akzeptabel. Das Bokeh fällt aufgrund von sechs Blendenlamellen und der Lichtstärke f/2.8 eher sachlich aus - für Porträtliebhaber kein Highlight, für Street- oder Reportageeinsätze ist es allerdings recht passend.
Fazit: Wer eine günstige, scharfe und kompakte Festbrennweite für APS-C-Kameras sucht, bekommt mit dem AstrHori AF 27 mm F2.8 viel fürs Geld. Für Bokeh-Enthusiasten und anspruchsvolle Videofilmer gibt es jedoch geeignetere Alternativen.
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Mit einem Gewicht von nur 165 Gramm ist das Objektiv sehr mobil und dennoch solide verarbeitet. Zwar fehlt eine vollständige Wetterabdichtung, dafür gibt es einen praktischen USB-C-Anschluss für Firmware-Updates - ungewöhnlich in dieser Preisklasse.
Die Bedienung erfolgt über einen stufenlosen Blendenring, ein 39-mm-Filtergewinde steht ebenfalls zur Verfügung. Im Test an der Sony Alpha 7R IV zeigte das Objektiv im APS-C-Modus bereits bei Offenblende eine hervorragende Schärfeleistung - sowohl im Zentrum als auch an den Rändern. Abblenden bringt keine sichtbare Verbesserung, der Kontrast bleibt durchweg hoch.
Die Naheinstellgrenze von rund 30 Zentimetern schränkt Nahaufnahmen etwas ein, ist für den Alltagseinsatz aber akzeptabel. Das Bokeh fällt aufgrund von sechs Blendenlamellen und der Lichtstärke f/2.8 eher sachlich aus - für Porträtliebhaber kein Highlight, für Street- oder Reportageeinsätze ist es allerdings recht passend.
Bedingt für Video geeignet
Im Videobereich liefert das Objektiv solide Ergebnisse, allerdings mit Schwächen: Der Autofokus arbeitet mit dem Schrittmotor zuverlässig, zeigt aber im Einzel-AF-Modus bei kleineren Blenden gelegentlich Fokusprobleme. Auch Focus Breathing ist sichtbar und kann bei Nahaufnahmen stören, hinzu kommt eine fehlende Bildstabilisierung, die aber oft von den Kameras bereitgestellt wird.Fazit: Wer eine günstige, scharfe und kompakte Festbrennweite für APS-C-Kameras sucht, bekommt mit dem AstrHori AF 27 mm F2.8 viel fürs Geld. Für Bokeh-Enthusiasten und anspruchsvolle Videofilmer gibt es jedoch geeignetere Alternativen.
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