Nikon vs. Viltrox: Zwei 35mm-Festbrennweiten im Vergleichstest
Zwei 35-Millimeter-Festbrennweiten mit identischer Lichtstärke treten gegeneinander an: das Nikon Z 35mm F1.2 S und das Viltrox 35mm F1.2 LAB für Nikon Z. Trotz ähnlicher technischer Daten unterscheiden sich beide deutlich bei Verarbeitung, Ausstattung und vor allem beim Preis, wie unsere Kollegen von ValueTech TV zeigen können.
Das Nikon gehört zur hochwertigen S-Serie, bringt rund 1.060 Gramm auf die Waage und setzt auf ein Kunststoffgehäuse mit edler Haptik. Das Viltrox ist mit etwa 920 Gramm leichter, verfügt über ein Metallgehäuse sowie ein OLED-Display zur Anzeige von Fokusdaten und individuellen Einstellungen per App. Beide Objektive sind wettergeschützt, bieten AF/MF-Schalter und Einstellringe, wobei Nikon auf einen multifunktionalen Ring setzt, während Viltrox primär einen Blendenring integriert.
Bei der Bildqualität zeigen sich im Zentrum bereits bei Offenblende f/1.2 vergleichbare Ergebnisse, mit leichtem Kontrastvorteil für das Viltrox. Abgeblendet liefern beide eine sehr hohe Schärfe. Unterschiede zeigen sich in den Ecken: Nikon neigt eher zu chromatischen Aberrationen ohne Korrektur, während Viltrox weniger Farbsäume zeigt, jedoch vereinzelt Serienstreuungen wie Dezentrierung auftreten können. Vignettierung und Verzeichnung sind bei beiden typisch für diese Lichtstärke, lassen sich aber gut korrigieren.
Die Naheinstellgrenze liegt bei etwa 30 bis 34 Zentimetern, was solide kreative Möglichkeiten eröffnet. Beim Bokeh liefern beide ein weiches, starkes Freistellungspotenzial; Nikon zeigt minimal ruhigere Highlights in den Ecken, der Unterschied bleibt jedoch gering.
Preislich trennen die Objektive Welten: Rund 999 Euro für das Viltrox stehen etwa 3.199 Euro für das Nikon gegenüber. Nikon punktet mit konstanter Fertigungsqualität und besserer Videoperformance, während Viltrox ein sehr starkes Gesamtpaket zu einem Bruchteil des Preises bietet.
Unterm Strich richtet sich das Viltrox an preisbewusste Fotografen und Content-Creator, die moderne Features und hohe Leistung suchen. Das Nikon empfiehlt sich für Profis mit höchsten Ansprüchen an Konsistenz und Videoeigenschaften. Aus Sicht der Preis-Leistung spricht jedoch deutlich mehr für das Viltrox.
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Das Nikon gehört zur hochwertigen S-Serie, bringt rund 1.060 Gramm auf die Waage und setzt auf ein Kunststoffgehäuse mit edler Haptik. Das Viltrox ist mit etwa 920 Gramm leichter, verfügt über ein Metallgehäuse sowie ein OLED-Display zur Anzeige von Fokusdaten und individuellen Einstellungen per App. Beide Objektive sind wettergeschützt, bieten AF/MF-Schalter und Einstellringe, wobei Nikon auf einen multifunktionalen Ring setzt, während Viltrox primär einen Blendenring integriert.
Bei der Bildqualität zeigen sich im Zentrum bereits bei Offenblende f/1.2 vergleichbare Ergebnisse, mit leichtem Kontrastvorteil für das Viltrox. Abgeblendet liefern beide eine sehr hohe Schärfe. Unterschiede zeigen sich in den Ecken: Nikon neigt eher zu chromatischen Aberrationen ohne Korrektur, während Viltrox weniger Farbsäume zeigt, jedoch vereinzelt Serienstreuungen wie Dezentrierung auftreten können. Vignettierung und Verzeichnung sind bei beiden typisch für diese Lichtstärke, lassen sich aber gut korrigieren.
Die Naheinstellgrenze liegt bei etwa 30 bis 34 Zentimetern, was solide kreative Möglichkeiten eröffnet. Beim Bokeh liefern beide ein weiches, starkes Freistellungspotenzial; Nikon zeigt minimal ruhigere Highlights in den Ecken, der Unterschied bleibt jedoch gering.
Nikon siegt beim Video-Autofokus
Beim Autofokus ist aufgrund der großen Linsenelemente keine hohe Geschwindigkeit zu erwarten. Für Video ist das Focus Breathing entscheidend: Nikon ist hier deutlich besser korrigiert, während Viltrox sichtbar stärkere Effekte zeigt, was bei Fokuswechseln stören kann.Preislich trennen die Objektive Welten: Rund 999 Euro für das Viltrox stehen etwa 3.199 Euro für das Nikon gegenüber. Nikon punktet mit konstanter Fertigungsqualität und besserer Videoperformance, während Viltrox ein sehr starkes Gesamtpaket zu einem Bruchteil des Preises bietet.
Unterm Strich richtet sich das Viltrox an preisbewusste Fotografen und Content-Creator, die moderne Features und hohe Leistung suchen. Das Nikon empfiehlt sich für Profis mit höchsten Ansprüchen an Konsistenz und Videoeigenschaften. Aus Sicht der Preis-Leistung spricht jedoch deutlich mehr für das Viltrox.
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