Sensation: Forscher finden erstmals Wasser auf einem Exoplaneten
Die Existenz von Wasser ist der wichtigste Faktor bei der Entstehung von Leben und das ist auch der zentrale Punkt bei der Suche nach außerirdischem Leben. Denn wenn die richtigen Bedingungen (Temperatur, Druck etc.) herrschen und Wasser existiert, dann ist Leben möglich und sogar recht wahrscheinlich.
Und derzeit sieht es ganz so aus als hätten Forscher einen erdähnlichen Planeten gefunden, auf dem zumindest theoretisch Chancen bestehen, dass sich Leben entwickelt (hat). Der Exoplanet mit dem Namen K2-18b, der rund 110 Lichtjahre von der Erde entfernt ist, hat etwa den doppelten Durchmesser und die achtfache Masse unserer Heimat. Das Besondere an dem ansonsten noch namenlosen Planeten: Er bietet nicht nur erdähnliche Temperaturen, sondern hat auch noch Wasser(dampf).
Gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters fasste Waldmann das Ganze schlicht zusammen: "Wir haben Wasser gefunden." Das ist vorerst aber nur von wissenschaftlicher Bedeutung. "Hier geht es nicht darum, einen Ort zu finden, wo wir hinreisen könnten. Das ist immer noch Science-Fiction", so Angelos Tsiaras.
Exoplaneten, also Himmelskörper, die in der so genannten "bewohnbaren Zone" liegen, gibt es viele, bei K2-18b konnte aber erstmals der Beweis erbracht werden, dass dort Wasser in der Atmosphäre existiert. Das gelang mit Hilfe des Hubble-Weltraumteleskops und der Analyse des Lichts, das vom Heimatstern des Exoplaneten erfasst wird.
Entdeckt wurde genauer gesagt Wasserdampf in der Atmosphäre, dieser kann sogar Wolken bilden und womöglich sogar zu Regen führen. Ob man daraus tatsächlich auf mögliches Leben schließen kann ist aber fraglich. Denn K2-18b ist vermutlich zu groß, um flüssiges Wasser auf der Oberfläche zu ermöglichen - und das ist für Biologen der entscheidende Punkt.
Hinzu kommt, dass K2-18b einen Roten Zwerg umkreist, der Stern also nicht viel mit unserer Sonne gemeinsam hat. Das "Weltraum-Wetter" eines solchen Sterns ist wesentlich aggressiver als es in unserem Sonnensystem der Fall ist, da es häufig zu extremen Sonneneruptionen (Flares) kommt.
Und derzeit sieht es ganz so aus als hätten Forscher einen erdähnlichen Planeten gefunden, auf dem zumindest theoretisch Chancen bestehen, dass sich Leben entwickelt (hat). Der Exoplanet mit dem Namen K2-18b, der rund 110 Lichtjahre von der Erde entfernt ist, hat etwa den doppelten Durchmesser und die achtfache Masse unserer Heimat. Das Besondere an dem ansonsten noch namenlosen Planeten: Er bietet nicht nur erdähnliche Temperaturen, sondern hat auch noch Wasser(dampf).
Inzwischen wurden rund 4000 Exoplaneten entdeckt
Das ist jedenfalls das Ergebnis eines Teams rund um Ingo Waldmann und Angelos Tsiaras vom University College London (UCL) und ihrer im Fachjournal Nature Astronomy veröffentlichten Forschungsergebnisse. Auf den ersten astronomischen Blick ist K2-18b nichts Besonderes, inzwischen sind rund 4000 Exoplaneten entdeckt worden. Im Video ist übrigens eine (künstlerische) Visualisierung des Planeten zu sehen, das sind natürlich keine echten Bilder.Gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters fasste Waldmann das Ganze schlicht zusammen: "Wir haben Wasser gefunden." Das ist vorerst aber nur von wissenschaftlicher Bedeutung. "Hier geht es nicht darum, einen Ort zu finden, wo wir hinreisen könnten. Das ist immer noch Science-Fiction", so Angelos Tsiaras.
Exoplaneten, also Himmelskörper, die in der so genannten "bewohnbaren Zone" liegen, gibt es viele, bei K2-18b konnte aber erstmals der Beweis erbracht werden, dass dort Wasser in der Atmosphäre existiert. Das gelang mit Hilfe des Hubble-Weltraumteleskops und der Analyse des Lichts, das vom Heimatstern des Exoplaneten erfasst wird.
Entdeckt wurde genauer gesagt Wasserdampf in der Atmosphäre, dieser kann sogar Wolken bilden und womöglich sogar zu Regen führen. Ob man daraus tatsächlich auf mögliches Leben schließen kann ist aber fraglich. Denn K2-18b ist vermutlich zu groß, um flüssiges Wasser auf der Oberfläche zu ermöglichen - und das ist für Biologen der entscheidende Punkt.
Hinzu kommt, dass K2-18b einen Roten Zwerg umkreist, der Stern also nicht viel mit unserer Sonne gemeinsam hat. Das "Weltraum-Wetter" eines solchen Sterns ist wesentlich aggressiver als es in unserem Sonnensystem der Fall ist, da es häufig zu extremen Sonneneruptionen (Flares) kommt.
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