PopuSound Midi Sounds: Lautsprecher für mobiles Keyboard im Test

Beim PopuSound Midi Sounds Speaker handelt es sich um einen Lautsprecher für das Hersteller-eigene Popu Piano 1. Der Speaker verfügt über 10 verschiedene Midi-Sounds, die ab Werk installiert sind. Im Inneren sitzen zwei 5 Watt Speaker. In der Praxis zeigt sich: auch diese können laut genug werden, um die Nachbarn zu ärgern. Der Lautsprecher eignet sich für alle Menschen, die mit dem Piano ohne App-Anbindung spielen wollen. Denn: Das PopuPiano 1 verfügt von Haus aus nicht über einen Speaker. Der Hersteller bietet den PopuSound in Schwarz und Weiß an.
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Im Lieferumfang befindet sich ein USB-C- auf USB-C-Kabel. Der Speaker ist in Schwarz mit goldenen Akzenten gehalten. Er fühlt sich überraschend leicht an, passt aber auf diese Weise zum Piano selbst. Die goldenen Akzente finden sich auch auf der Oberseite: Der Power-Button ist Gold eingefärbt. Neben jenem befinden sich noch ein Lauter- bzw. Leiser-Button und die MIDI-Taste. Über jene wird der Ausgabe-Ton variiert. Die Rückseite beherbergt einen USB-C-Port für die Verbindung mit dem Piano. Dazu gesellt sich ein Eingang für ein optionales Sustain-Pedal. Außerdem können Mikrofone über den Klinkeneingang angeschlossen werden. Auf der Unterseite befinden sich zwei Gummistreifen, die für einen festen Stand sorgen. Für etwas Ordnung auf dem Schreibtisch gibt es in der Mitte eine Kabelführung. Ob man diese nutzt, bleibt jedem selbst überlassen. Ein längerer Druck auf den Power-Button startet das Gerät. Eine akustische Meldung sowie eine weiße LED auf der Front zeigen an, dass der Speaker eingeschaltet ist. Wenn kein PopuPiano angeschlossen ist, blinkt die weiße LED schnell.

Nur mit Kabel

Da der PopuSound ohne Bluetooth daherkommt, muss das PopuPiano zwingend über USB-C angeschlossen werden. Damit der Speaker das Piano erkennt, schaltet man jenes ein. Kaum hochgefahren, leuchtet das Keyboard des MIDI-Controllers in hellen Farben. Beide Geräte werden über das USB-C- auf USB-C-Kabel miteinander verbunden. Sind beide Geräte miteinander verbunden, ändern die Tasten des PopuPiano 1 ihre Beleuchtung: Die LEDs der schwarzen Tasten werden abgeschaltet. Fortan kann der MIDI-Controller auch ohne Smartphone- oder Tablet-Anbindung Musik abspielen. Die Tasten reagieren dabei exakt so, wie während der Verbindung mit einem Tablet. Soll der PopuSound lauter spielen, kann dies über die Tasten auf der Oberseite eingestellt werden. Über die MIDI-Taste auf der Oberseite wird die Instrument-Art geändert. Zu den verschiedenen Tönen gehört u.a. eine Kirchenorgel oder ein Schlagzeug. Im oben stehenden Video werden alle Instrumente angespielt.

Leider kann man die weiße LED auf der Front nicht ausschalten. Sie ist erfreulicherweise klein genug, um nicht weiter aufzufallen. Der Ein- und Ausschalt-Sound kann nicht deaktiviert werden. Um die Frage zu beantworten, ob es wirklich der PopuSound Midi Sounds Speaker sein muss und nicht etwa auch normale USB-C-Kopfhörer ausreichen, hat unser Kollege Timm Mohn eben solche ausprobiert. Für den Test wurden die neuen Apple EarPods mit USB-C-Anschluss verwendet. Jener passt in den rückseitigen Port des PopuPiano 1. Direkt fällt auf: Das Piano reagiert nicht in derselben Weise auf die Kopfhörer, wie auf den Lautsprecher. Der erste Eindruck täuscht nicht: über die Kopfhörer ertönt kein Ton, wenn Tasten angeschlagen werden. Der PopuSound Midi Sounds Speaker ist folglich die einzige Möglichkeit, ohne Computer oder Smartphone dem Piano Töne zu entlocken.

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Der PopuSound ist ein Nischenprodukt. Die meisten dürfte den Haus-eigenen Midi-Controller mit Tablet oder Smartphone verwenden. Gleichzeitig garantiert der PopuSound, dass das Popu Piano 1 auch über das Ende der App hinaus funktioniert. Insofern wäre es wünschenswert, wenn der Hersteller beides direkt als Set anbieten würde. Aktuell ist der Speaker-Preis auf 69,99 Euro gefallen. Die regulären 99,00 hätte Timm aber auch sicher nicht bezahlt. Angemessen dürften wohl eher so um die 39-49 Euro sein. Das Piano 1 selbst ist für 259,99 Euro in Schwarz bei Amazon verfügbar.

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