Sony RX1R III: Kompakte und teure Vollformat-Kamera im Test
Im Test von ValueTech TV tritt die neue Sony RX1R III, eine kompakte Vollformat-Kamera mit fest verbautem Zeiss 35mm F2, gegen die Sony Alpha 7CR mit Sigma 35mm F2 i-Series an. Mit ihrem 61-Megapixel-Sensor aus der Alpha-7R-Reihe soll sie maximale Bildqualität in kleinstem Gehäuse bieten - bei einem Gewicht von nur 498 Gramm.
Technisch zeigt sich das Modell kompromissbehaftet: Das Display ist nicht kippbar, ein Fokus-Joystick sowie Kopfhörerausgang fehlen, und die Serienbildrate ist auf 5 Bilder pro Sekunde limitiert. Zwar arbeitet der Autofokus zuverlässig mit Gesichts- und Augen-Tracking, doch für Action-Fotografie ist die Kamera kaum geeignet. Besonders schwer wiegt der Verzicht auf einen Bildstabilisator, der Aufnahmen bei wenig Licht einschränkt.
Sony RX1R III vs. Sony Alpha 7CR
Das Zeiss-Objektiv liefert solide Ergebnisse, erreicht seine volle Schärfe jedoch erst abgeblendet zwischen f/4 und f/8. An den Rändern treten bei offener Blende sichtbare chromatische Aberrationen auf, die durch Abblenden reduziert werden. Der integrierte Digital-Zoom erlaubt zudem Zuschnitte auf 50 mm (29 MP) und 70 mm (15 MP). Im Vergleich zeigt das Sigma 35mm F2 an der Alpha 7CR etwas höhere Eckschärfe und markantere Blendensterne, bei größerer Flexibilität durch das Wechselbajonett.
Bei Videoaufnahmen sind die Unterschiede besonders deutlich: Die RX1R III bleibt bei maximal 4K30, ohne HEVC-Kompression, ohne Stabilisierung und mit thermischen Einschränkungen nach wenigen Minuten. Die Alpha 7CR bietet hingegen 4K60, Sensorstabilisierung und längere Laufzeiten.
Das Fazit fällt klar aus: Für Street- und Reisefotografen, die kompromisslose Kompaktheit schätzen und vor allem tagsüber fotografieren, ist die RX1R III ein hochwertiges Werkzeug. Für alle, die Flexibilität, bessere Low-Light-Performance oder Videofunktionen benötigen, ist die Alpha 7CR mit Sigma die günstigere und vielseitigere Wahl.
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Technisch zeigt sich das Modell kompromissbehaftet: Das Display ist nicht kippbar, ein Fokus-Joystick sowie Kopfhörerausgang fehlen, und die Serienbildrate ist auf 5 Bilder pro Sekunde limitiert. Zwar arbeitet der Autofokus zuverlässig mit Gesichts- und Augen-Tracking, doch für Action-Fotografie ist die Kamera kaum geeignet. Besonders schwer wiegt der Verzicht auf einen Bildstabilisator, der Aufnahmen bei wenig Licht einschränkt.
Sony RX1R III vs. Sony Alpha 7CR
Das Zeiss-Objektiv liefert solide Ergebnisse, erreicht seine volle Schärfe jedoch erst abgeblendet zwischen f/4 und f/8. An den Rändern treten bei offener Blende sichtbare chromatische Aberrationen auf, die durch Abblenden reduziert werden. Der integrierte Digital-Zoom erlaubt zudem Zuschnitte auf 50 mm (29 MP) und 70 mm (15 MP). Im Vergleich zeigt das Sigma 35mm F2 an der Alpha 7CR etwas höhere Eckschärfe und markantere Blendensterne, bei größerer Flexibilität durch das Wechselbajonett.
Bei Videoaufnahmen sind die Unterschiede besonders deutlich: Die RX1R III bleibt bei maximal 4K30, ohne HEVC-Kompression, ohne Stabilisierung und mit thermischen Einschränkungen nach wenigen Minuten. Die Alpha 7CR bietet hingegen 4K60, Sensorstabilisierung und längere Laufzeiten.
Fast 5000 Euro
Mit einer UVP von 4.899 Euro kostet die RX1R III rund 600 Euro mehr als die Kombination aus Alpha 7CR und Sigma-Objektiv. Käufer bezahlen also vor allem für die Kompaktheit und das fest integrierte Zeiss-Design.Das Fazit fällt klar aus: Für Street- und Reisefotografen, die kompromisslose Kompaktheit schätzen und vor allem tagsüber fotografieren, ist die RX1R III ein hochwertiges Werkzeug. Für alle, die Flexibilität, bessere Low-Light-Performance oder Videofunktionen benötigen, ist die Alpha 7CR mit Sigma die günstigere und vielseitigere Wahl.
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