Lumix S 40mm F2: Starke Festbrennweite für Panasonics Lumix S9
Mit dem Lumix S 40mm F2 bringt Panasonic eine Festbrennweite, die klar auf die Lumix S9 zugeschnitten ist: klein, leicht und alltagstauglich. Genau daran fehlte es dem L-Mount-System bislang ein Stück weit. Denn eine kompakte Vollformatkamera wirkt nur dann konsequent umgesetzt, wenn auch passende Objektive verfügbar sind, wissen die Kollegen von ValueTech TV zu berichten.
Mit 144 Gramm Gewicht und rund vier Zentimetern Länge zählt das 40-mm-Objektiv zu den besonders kompakten Vollformat-Festbrennweiten. An der Lumix S9 entsteht damit erstmals eine Kombination, die auch beim Objektiv dem Anspruch einer kleinen Vollformatkamera gerecht wird. Das Objektiv baut kaum nach vorne auf, belastet das Gehäuse wenig und eignet sich damit vor allem für Alltag, Reise und spontane Fotografie.
Trotz der geringen Abmessungen bietet Panasonic eine ordentliche Ausstattung. Dazu zählen ein AF/MF-Schalter, eine frei belegbare Funktionstaste, ein manueller Fokusring, ein 62-mm-Filtergewinde sowie Staub- und Spritzwasserschutz. Gerade Schalter und Zusatztaste sind in dieser Größenklasse keine Selbstverständlichkeit.
Bei der Bildqualität setzt Panasonic sichtbar auf ein ausgewogenes Gesamtpaket statt auf Spitzenwerte. Im Bildzentrum ist das Objektiv bereits bei Offenblende gut nutzbar, gewinnt abgeblendet aber an Klarheit und Mikrokontrast. Besonders überzeugend arbeitet es bei Blende 2.8 bis 5.6. In den Bildecken fällt die Leistung schwächer aus, hier empfiehlt sich mindestens Blende 4. Für Architektur oder flächige Motive liefern Blende 5.6 bis 8 die besseren Ergebnisse.
Beim Bokeh zeigt sich ein solides, aber kein herausragendes Niveau. Im Nahbereich wirkt die Hintergrundunschärfe teils etwas unruhig, bei typischen Aufnahmeabständen entsteht jedoch eine angenehme Freistellung. Der Abbildungsmaßstab von etwa 1:6 reicht für Detailaufnahmen, ohne in den Makrobereich vorzustoßen. Positiv fallen zudem saubere Korrekturen von Verzeichnung und Vignettierung auf, unterstützt durch kamerainterne beziehungsweise RAW-Profile. Auch Blendensterne gelingen dank der sieben Lamellen ansprechend.
Die UVP liegt bei 399 Euro und bewegt sich damit im marktüblichen Rahmen. Panasonic positioniert das Objektiv klar über seine Kombination aus kompaktem Format, geringem Gewicht, praxisnaher Ausstattung und solider Bildqualität. Unterm Strich ist das Lumix S 40mm F2 kein Spezialist für Bestwerte, sondern ein gut ausbalancierter Kompromiss. Vor allem für die Lumix S9 liefert Panasonic damit endlich eine Festbrennweite, die das Kamerakonzept konsequent ergänzt.
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Mit 144 Gramm Gewicht und rund vier Zentimetern Länge zählt das 40-mm-Objektiv zu den besonders kompakten Vollformat-Festbrennweiten. An der Lumix S9 entsteht damit erstmals eine Kombination, die auch beim Objektiv dem Anspruch einer kleinen Vollformatkamera gerecht wird. Das Objektiv baut kaum nach vorne auf, belastet das Gehäuse wenig und eignet sich damit vor allem für Alltag, Reise und spontane Fotografie.
Trotz der geringen Abmessungen bietet Panasonic eine ordentliche Ausstattung. Dazu zählen ein AF/MF-Schalter, eine frei belegbare Funktionstaste, ein manueller Fokusring, ein 62-mm-Filtergewinde sowie Staub- und Spritzwasserschutz. Gerade Schalter und Zusatztaste sind in dieser Größenklasse keine Selbstverständlichkeit.
Bei der Bildqualität setzt Panasonic sichtbar auf ein ausgewogenes Gesamtpaket statt auf Spitzenwerte. Im Bildzentrum ist das Objektiv bereits bei Offenblende gut nutzbar, gewinnt abgeblendet aber an Klarheit und Mikrokontrast. Besonders überzeugend arbeitet es bei Blende 2.8 bis 5.6. In den Bildecken fällt die Leistung schwächer aus, hier empfiehlt sich mindestens Blende 4. Für Architektur oder flächige Motive liefern Blende 5.6 bis 8 die besseren Ergebnisse.
Beim Bokeh zeigt sich ein solides, aber kein herausragendes Niveau. Im Nahbereich wirkt die Hintergrundunschärfe teils etwas unruhig, bei typischen Aufnahmeabständen entsteht jedoch eine angenehme Freistellung. Der Abbildungsmaßstab von etwa 1:6 reicht für Detailaufnahmen, ohne in den Makrobereich vorzustoßen. Positiv fallen zudem saubere Korrekturen von Verzeichnung und Vignettierung auf, unterstützt durch kamerainterne beziehungsweise RAW-Profile. Auch Blendensterne gelingen dank der sieben Lamellen ansprechend.
Toll für Reisende
Das Lumix S 40mm F2 richtet sich vor allem an Nutzer, die eine möglichst kleine und leichte Vollformat-Kombination suchen. Besonders interessant ist es für Street-, Reise- und Reportagefotografie. Weniger geeignet ist es für Anwender mit maximalem Anspruch an Offenblend-Schärfe, besonders cremiges Bokeh oder höchste Lichtstärke.Die UVP liegt bei 399 Euro und bewegt sich damit im marktüblichen Rahmen. Panasonic positioniert das Objektiv klar über seine Kombination aus kompaktem Format, geringem Gewicht, praxisnaher Ausstattung und solider Bildqualität. Unterm Strich ist das Lumix S 40mm F2 kein Spezialist für Bestwerte, sondern ein gut ausbalancierter Kompromiss. Vor allem für die Lumix S9 liefert Panasonic damit endlich eine Festbrennweite, die das Kamerakonzept konsequent ergänzt.
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