Olympus Pen E-P7: Neue Einsteiger-DSLM überzeugt nur bedingt

Olympus hat mit der Pen E-P7 eine neue Systemkamera für den Einsteiger-Bereich auf den Markt gebracht. Das System stellt quasi eine Neuauflage der Pen E-P dar. Der Hersteller hat hier an einigen Stellen die Hardware auf einen neueren Stand gebracht. Wie so oft hat man aber auch ausgerechnet die Anschlüsse außen vor gelassen, wie die Kollegen von ValueTech hier zeigen können.

Kein Glanzlicht

Das bedeutet, dass man insbesondere den Sprung auf USB-C noch nicht mitmacht, so dass Anwender mit aktuellem Rechner-Lineup vor dem Problem stehen, weiter die alten Mikro-USB-Kabel mitzunehmen. Und auch ein Mikrofon-Anschluss ist weiterhin nicht vorhanden, womit sich die Pen E-P7 quasi direkt aus dem Video-Bereich katapultiert - obwohl sie in Sachen Bild und Stabilisierung hier durchaus mitspielen könnte.

Im Foto-Bereich bekommt man hier aber ein solides Produkt geboten, dessen Bildqualität in dem Preissegment völlig in Ordnung geht. Für das gleiche Geld gibt es aber durchaus auch schon Kameras, die etwas mehr bieten und auch einen größeren Einsatzbereich abdecken. Olympus-Fans machen mit dem Kauf letztlich aber auch nichts falsch.

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ich komme immer noch nicht nach, hat es nicht mal geheissen, die Kamerasparte von Olympus ist insolvent und wird eingemottet?
 
@AlexKeller: Das waren nur Gerüchte. Olympus hat die Kamerasparte verkauft (JIP; Japan Industrial Partners), die firmiert jetzt unter OM Digital Solutions und kann übergangsweise noch "Olympus" als Markennamen nutzen. So ein bisschen wie damals mit Nokia und Microsoft.
 
@Stratus-fan: Ob die allerdings dauerhaft überleben oder nur noch ausgeschlachtet werden, muss man erst noch sehen. "So ein bisschen wie damals mit Nokia und Microsoft."
 
@rallef: JIP ist in der Vergangenheit eher nicht mit Ausverkauf aufgefallen. Die aus Sony ausgelöste Vaio-Marke ist restrukturiert auch wieder zurück. Da setzt man eher auf Synergieeffekte zum Sparen.

Zumal die Frage ist, ob man bei Olympus' Kamerasparte viel ausschlachten könnte. Die meisten Patente wird der Mutterkonzern eh behalten haben, da man die für die gewinnbringende Medizintechnik braucht.
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