Mi 11 Ultra - Xiaomis neues Top-Smartphone mit Zweitdisplay im Test

Xiaomi hat kürzlich eine Ultra-Variante des Mi 11 vorgestellt. Das neue Flaggschiff des chinesischen Herstellers erhält unter anderem eine verbesserte Kamera und ein zusätzliches Display auf der Rückseite.

Unser Kollege Johannes Knapp hat das Xiaomi Mi 11 Ultra getestet, außerdem zeigt er zahlreiche Bei­spiel­auf­nah­men mit der Triple-Kamera des Smartphones.

Wuchtiges Flaggschiff

Wenig überraschend ist das Xiaomi Mi 11 Ultra kein Leichtgewicht: Es bringt 234 Gramm auf die Waage. Die Abmessungen betragen 164,3 x 74,6 x 8,3 Millimeter, das Kameramodul steht zudem recht deutlich hervor. Dennoch kippelt das Smartphone nicht, wenn es auf dem Tisch liegt.

Wer sich von dem recht wuchtigen Formfaktor nicht abschrecken lässt, erhält dafür ein 6,81 Zoll großes AMOLED-Display mit einer Auf­lö­sung von 3200 x 1440 Pixeln (515 ppi) und bis zu 120 Hertz. Die Ränder sind an den Seiten leicht gebogen. Wie bei den Topmodellen anderer Hersteller ebenfalls üblich ist auch hier der Fingerabdruckleser direkt in das Display eingelassen.
Xiaomi Mi 11 Ultra (Leaks)Das Xiaomi Mi 11 Ultra ... Xiaomi Mi 11 Ultra (Leaks)... soll vor allem ... Xiaomi Mi 11 Ultra (Leaks)... Hobby-Fotografen begeistern

Verbesserte Kamera

Die Kamera auf der Rückseite setzt sich aus einem 50 Megapixel Weitwinkel, einem 48 Megapixel Ultraweitwinkel und einem Tele-Zoom mit 48 Megapixeln sowie fünffachem optischen Zoom zusammen. Videos können maximal in 8K-Auflösung bei 24 Bildern pro Sekunde auf­ge­zeich­net werden. 4K-Videos zeichnet das Smartphone mit bis zu 60 FPS auf. Im Test konnte die Kamera vor allem durch ihren weichen Zoom und optionale schwarze Balken für einen filmischen Look überzeugen.

Zweitdisplay auf der Rückseite

Größte Besonderheit des Mi 11 Ultra ist zweifelsfrei das 1,1 Zoll große AMOLED-Display, welches sich auf der Rückseite neben den Kamerasensoren befindet. Dieses hat eine Auf­lö­sung von 126 x 294 Pixeln und erlaubt es beispielsweise, die Uhrzeit, das Datum oder beliebige Texte und Bilder anzuzeigen - eine technische Spielerei, doch wer möchte, kann sich im Fotomodus auch eine Bildvorschau anzeigen lassen.

Zur weiteren Ausstattung zählen ein Qualcomm Snapdragon 888, 12 GB RAM und ein 256 GB großer Flash-Speicher, der allerdings nicht erweiterbar ist. Die Frontkamera löst mit 20 Megapixeln auf und ist in das Display eingelassen. Der 5000 Milliamperestunden starke Akku unterstützt schnelles Laden und sogar Reverse Charging, sodass mit dem Smartphone andere Geräte aufgeladen werden können.

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Wir sind jetzt scheinbar wieder an dem Punkt, an dem wir damals schon mit klassischen Handys waren. Smartphones sind technisch weitesgehend ausgereift, jetzt kommen die Hersteller mit allen möglichen schwachsinnigen Features, um noch irgendwie was Neues zu bieten.
 
@FuzzyLogic: Und das Pro Modell, das den meisten Hobbyphotographen gereicht hätte, gibt's bei uns nicht.
 
@Haggi20: Nimm bitte nicht das Wort (Hobby)photograph in Verbindung mit einem Smartphone in den Mund. Selbst, wer Photographie nur als Hobby (so wie ich) betreibt, würde niemals die Kamera als Kaufargument in den Raum stellen. Dafür gibt es DLSR und das mit Recht.
 
@tommy1977: DLSR in der Kategorie "Hobbyfotograf"?

Ich kenne mittlerweile einige Rentner, die Smartphones wegen der Kameraqualität, NFC und Schnellladen anschaffen und im Schwerpunkt versuchen gute Bilder zu machen.
 
@FuzzyLogic: Was ist das schwachsinnige Feature?
 
@shiversc: das Zweitdisplay
 
Leider keine Vanilla-Android ähnliche GUI.
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